Barmbek

Streit artet aus: Faustschlag nach rassistischer Beleidigung

Bevor die Polizei eingreifen konnte, eskalierte der Streit.

Bevor die Polizei eingreifen konnte, eskalierte der Streit.

Foto: picture alliance/Fotostand

Bevor die Polizei eingreifen konnte, eskalierte die Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Beide müssen mit einer Anzeige rechnen.

Hamburg. Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in Barmbek am Sonntagmorgen kam es zu Handgreiflichkeiten und rassistischer Beleidigung. Wie die Polizei mitteilt, beobachteten Beamte in einem Streifenwagen um 6.26 Uhr, wie sich zwei Männer an der Kreuzung Barmbeker Markt/Weidestraße gegenseitig schubsten.

Drumherum standen weitere Personen, die aber nicht in das Geschehen eingriffen. Die Beamten wollten die Streitenden, einen 22-jährigen Somalier und einen 39-jährigen Deutschen, gerade trennen, als der Somalier seinem Kontrahenten mit der Faust ins Gesicht schlug. Weil der angetrunkene 22-Jährige so wütend war, dass weitere Angriffe zu befürchten waren, wurde er von der Polizei in Gewahrsam genommen und auf der Polizeiwache wieder entlassen.

Nach seinen Angaben habe er aus bislang nicht bekannten Gründen zuvor einen Streit mit dem 39-jährigen Deutschen gehabt. Dieser hätte ihn im weiteren Verlauf rassistisch beschimpft und ihm vor die Füße gespuckt. Gegen den 39-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, gegen den 22-Jährigen wegen Körperverletzung.