Hamburg

Stromausfall nach Heuballen-Brand in Kirchwerder

Feuer in Hamburg-Kirchwerder: Dort stand ein Anhänger mit Heuballen in Flammen (Symbolbild).

Feuer in Hamburg-Kirchwerder: Dort stand ein Anhänger mit Heuballen in Flammen (Symbolbild).

Foto: picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa

Ein Bauer hatte mit seinem Treckergespann samt der leicht entzündlichen Ladung einen Strommast gerammt. Rund 30 Haushalte betroffen.

Hamburg. In Hamburg-Kirchwerder hat ein Anhänger, der mit Heuballen beladen war, am Dienstag Feuer gefangen. „Das Gespann brennt in ganzer Ausdehnung", sagte Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger am Vormittag. Zu dem Brand war es laut Feuerwehr gekommen, nachdem ein Bauer mit seinem Treckergespann einen Strommast rammte, wodurch dieser beschädigt wurde. Mehrere Haushalte waren daraufhin ohne Strom.

Die Feuerwehr Hamburg wurde um 9.55 Uhr zum Kirchwerder Mühlendamm alarmiert. Die Einsatzkräfte löschten den in Flammen stehenden Anhänger mit der leicht entzündlichen Ladung mit Wasser aus dem nahe gelegenen Gose-Elbe-Graben. Wegen des gebrochenen Strommastes war auch Stromnetz Hamburg vor Ort. Um die Feuerwehrleute bei ihrer Arbeit nicht zu gefährden, habe der Stromversorger die Leitung vorsorglich abgestellt, sagte Feuerwehrsprecher Martin Schneider.

Heuballen in Flammen – vier Haushalte ohne Strom

„24 bis 30 Haushalte sind ohne Strom", sagte Anette Polkehn-Appel, Sprecherin von Stromnetz Hamburg am Mittag. Die meisten Betroffenen sollen gegen 16 Uhr wieder ans Netz angeschlossen sein, die anderen zwischen 20 und 21 Uhr.

"Nachdem der Bauer gegen den Strommast gefahren ist, rissen Leitungen, die in die Heuballen fielen", sagte Polkehn-Appel. So sei es zu dem Brand gekommen. Mehrere Stunden mussten die Retter laut Feuerwehr das Heu nach Brandnestern durchsuchen. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Da der Strommast durch den Aufprall schwer beschädigt wurde, muss dieser nun ersetzt werden.

( coe/dpa )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Blaulicht