Hamburg

Unfälle: Motorradfahrer und Siebenjähriger schwer verletzt

In Hamburg-Bergstedt missglückte der Überholversuch eines Motorradfahrers (Symbolbild).

In Hamburg-Bergstedt missglückte der Überholversuch eines Motorradfahrers (Symbolbild).

Foto: imago images / Stefan Zeitz

Das Kind soll plötzlich auf die Straße gelaufen sein. Der Motorradfahrer versuchte, einen abbiegenden Pkw zu überholen.

Hamburg. Bei Verkehrsunfällen in Hamburg-Lurup und Hamburg-Bergstedt sind am Mittwochabend zwei Menschen schwer verletzt worden. Dies teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Der erste Zusammenstoß ereignete sich gegen 18:20 Uhr auf der Elbgaustraße. Ein siebenjähriger Junge war dort auf dem Gehweg unterwegs und soll unvermittelt auf die Fahrbahn getreten sein. Der 85 Jahre alte Fahrer eines Opel konnte nicht mehr bremsen und erfasste das Kind.

Der Junge wurde vor Ort vom Notarzt versorgt und mit Kopf- und Armverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht. Laut Polizei gibt es bei dem Opelfahrer "keine Hinweise auf einen altersbedingte Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit".

Motorradfahrer kollidiert mit abbiegendem Pkw

Der zweite Zusammenstoß passierte um 19:35 Uhr an der Bergstedter Chaussee. Dort war eine 23-jährige Fahrerin mit ihrem Ford Kuga stadtauswärts unterwegs: An einer Ampel musste sie halten. Als diese auf grün umsprang, blinkte die Fordfahrerin laut Polizei links, um in den Lottbeker Weg abzubiegen.

Gleichzeitig versuchte ein 24-jähriger Motorradfahrer, den Ford zu überholen und kollidierte dabei auf der Fahrerseite mit dem Pkw. Er stürzte stürzte und wurde an Knie, Ellenbogen und Schulter schwer verletzt. Auch er befindet sich in stationärer Behandlung – Lebensgefahr besteht ebenfalls nicht.