Hamburg

Im Studentenwohnheim: Polizei entdeckt Marihuana-Plantagen

In Billstedt und Langenhorn wurden Marihuana-Plantagen sichergestellt (Symbolbild).

In Billstedt und Langenhorn wurden Marihuana-Plantagen sichergestellt (Symbolbild).

Foto: Michael Arning

Immer der Nase nach: In Langenhorn hat der Geruch einen Mitbewohner alarmiert. In Billstedt wurde die Polizei durch Zufall fündig.

Hamburg. Typischer Marihuanageruch aus einer Wohnung hat am Montag die Polizei auf den Plan gerufen. Wie die Hamburger Polizei am Dienstag mitteilte, ging bei ihr am Montagnachmittag ein Hinweis in, dass es aus der Wohnung eines 21-Jährigen in einem Studentenwohnheim am Kiwittsmoor in Langenhorn stark nach Marihuana roch.

Als die Polizei daraufhin um 16 Uhr die Wohnung durchsuchte, fand sie in einem Zimmer drei sogenannte Growzelte mit Beleuchtung, Filtersystemen und insgesamt 24 Marihuanapflanzen. Die Pflanzen und das Equipment wurden sichergestellt, sagte Polizeisprecherin Nina Kaluza.

Polizei fand vier mit Marihuana gefüllte Müllsäcke

Da sich der Mieter der Wohnung zurzeit bei seinen Eltern in Thüringen aufhalten soll, wurde auch deren Wohnung durchsucht – allerdings ohne Erfolg. Auch der junge Mann wurde dort nicht angetroffen.

Auch in Billstedt fand die Polizei durch Zufall eine Marihuana-Aufzuchtplantage. Als die Beamten wegen einer Schlägerei einen 33-Jährigen in seiner Wohnung aufsuchten, fanden sie in einem Zimmer ebenfalls ein Zelt, das zur Aufzucht von Marihuana-Pflanzen verwendet wird, sowie vier große mit Marihuana gefüllte Müllsäcke. In beiden Fällen hat das Drogendezernat die Ermittlungen übernommen, die zurzeit noch andauern.

( cw )

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