Hamburg

Kameramann wird am Jungfernstieg attackiert

Teilnehmer der Corona-Demo am Jungfernstieg.

Teilnehmer der Corona-Demo am Jungfernstieg.

Foto: Imago/Jannis Große

Bei der Veranstaltung "Offenes Mikrofon" wurde der Journalist von einem Teilnehmer geschubst. Das blieb nicht ohne Folgen.

Hamburg. Am Montagabend ist ein Kameramann bei einer Veranstaltung am Jungfernstieg angegriffen worden. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, fand dort gegen 20 Uhr eine Friedensmahnwache mit "offenem Mikrofon zur politischen Diskussion" statt.

Einer der rund 25 Teilnehmer schubste den Journalisten von Blaulicht-News und schlug gegen seine Kamera. Dabei wurde das Objektiv beschädigt. Der Kameramann blieb unverletzt. Es wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

Impfkritiker und Verschwörungstheoretiker vor Ort

Einige Impfkritiker sowie Personen, die verschwörungstheoretische Plakate zeigten, hatten sich am Jungfernstieg versammelt. Auch rund 100 Personen aus der linken Szene waren vor Ort, um die Situation aus der Ferne zu beobachten, da bei früheren ähnlichen Kundgebungen Mitglieder der rechtsextremen Szene anwesend gewesen sein sollen. Nach Angaben der Polizei blieb es bis auf den Vorfall mit dem Kameramann friedlich.

( cw/HA )

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