Hamburg

59-Jähriger bespuckt im Hauptbahnhof Bahn-Mitarbeiter

Ein 59-Jähriger hielt sich im Hamburger Hauptbahnhof nicht an die Corona-Auflagen (Symbolbild).

Ein 59-Jähriger hielt sich im Hamburger Hauptbahnhof nicht an die Corona-Auflagen (Symbolbild).

Foto: Roland Magunia

Reisende alarmierten die Sicherheitskräfte, weil der Mann gegen die Corona-Regeln verstieß. Dann wurde er aggressiv.

Hamburg. Die Bundespolizei hat einen 59 Jahre alten Briten festgenommen, der sich im Hamburger Hauptbahnhof nicht an die Corona-Regeln gehalten und Bahn-Mitarbeiter angespuckt hatte. Laut einem Sprecher der Bundesbehörde belästige der Mann am Dienstagnachmittag Reisende auf dem Südsteg.

Der Mann trug keinen Mund-Nasen-Schutz und näherte sich anderen Reisenden, wobei er den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhielt. Zudem soll er immer wieder in der Bahnhofshalle gespuckt haben. Die Zeugen alarmierten das Sicherheitspersonal der Bahn. "Als diese ihn ansprachen, bespuckte er einen 41-jährigen DB-Mitarbeiter mit blutigem Speichel", sagte Bundespolizeisprecher Ronny von Bresinski am Mittwoch.

Randalierer kam wieder auf freien Fuß

Anschließend soll der Mann um sich geschlagen haben. Eine Streife der Bundespolizei wurde auf die Situation aufmerken und kam den Bahn-Mitarbeitern zu Hilfe. Weil der Mann sich nicht ausweisen wollte, musste er mit zur Wache. Das passte dem 59-Jährigen aber nicht: Er leistete erheblichen Widerstand.

"Der Mann musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hier trat er um sich und versuchte, die Beamten anzuspucken", sagte von Bresinski. Daraufhin setzen die Beamten dem Randalierer einen Mund-Nasen-Schutz auf. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in der Wache wurde der alkoholisierte Mann wieder auf freien Fuß gesetzt, da keine Haftgründe vorlagen.

( dob )

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