Barmbek

Hamburger Feuerwehr rettet elf Entenküken aus luftiger Höhe

Ente gut, alles gut: Einsatzkräfte der Hamburger Feuerwehr haben die Küken wieder sicher auf den Boden gebracht.

Ente gut, alles gut: Einsatzkräfte der Hamburger Feuerwehr haben die Küken wieder sicher auf den Boden gebracht.

Foto: Feuerwehr Hamburg

Einsatzkräfte sorgen für Happy End. Rätselhaft ist, wie sich die Tiere an den ungewöhnlichen Ort in Barmbek verirren konnten.

Hamburg. Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Hamburg: Einsatzkräfte haben elf Entenküken aus luftiger Höhe gerettet. Die kleinen Küken hatten sich auf das Dach der Asklepios Klinik in Hamburg Barmbek verirrt und äußerst aufgeregt gepiepst.

Das laute Quaken und Piepen hatte den Rettungseinsatz der Feuerwehr am 9. April auch ausgelöst, wie Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger dem Abendblatt am Donnerstag sagte. Passanten war das aufgeregte Geschnatter der Entenmutter aufgefallen – sie alarmierten die Feuerwehr. "Auch die Security der Klinik war bereits informiert", so Unger.

Feuerwehr brachte Küken in Tierrettungsbox nach draußen

"Die elf Entenküken befanden sich mit der aufgeregten und völlig aufgelösten Entenmutter auf dem Dach nahe des Haupteingangs", schreibt die Feuerwehr am Donnerstag in einem Facebook-Post, der bereits in den ersten drei Stunden rund 500mal geliked wurde. Auf bei Twitter gab es zig "Gefällt mit"-Kommentare. Die Besatzung des Gerätewagens der Feuer- und Rettungswache Alsterdorf rückte an und sammelte die kleinen Küken behutsam und immer unter den wachsamen Augen der Entenmutter ein.

Rätselhaft: Wie kamen Küken auf das Asklepios-Dach?

"Die Einsatzkräfte transportierten die Küken vorsichtig in einer Tierrettungsbox nach draußen", sagte Unger. Dort wartete die Entenmutter bereits sehnsüchtig auf ihren Nachwuchs. Laut Feuerwehr zog die Entenfamilie anschließend wohlbehalten und laut schnatternd davon.

Auch die Asklepios Klinik äußerte sich via Twitter zu dem Einsatz und schrieb am Donnerstag: "Die Feuerwehr Hamburg wird noch Stammgast in Barmbek bei der Asklepiosgruppe. Schön, wenn es so 'federleichte‘ Anlässe sind!"

Rätselhaft ist, wie sich die kleinen Küken an den ungewöhnlichen Ort in luftiger Höhe verirren konnte. Auch der Feuerwehr ist dazu nichts bekannt. "Mit dem Fliegen sieht es ja noch schlecht aus", sagte Unger.

Eine weitere Entenrettung gab es am MIttwoch. Schwanenvater Olaf Nieß hatte gemeinsam mit Passanten eine Stockente und ihre 14 Küken in Winterhude davor bewahrt, auf die Straße zu watscheln.