Hamburg

Polizei nimmt zwei mutmaßliche Drogendealer fest

Ein Polizist zeigt bei einer Kontrolle gefundenes Marihuana.

Ein Polizist zeigt bei einer Kontrolle gefundenes Marihuana.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Die Männer fuhren nachts ohne Licht durch Lokstedt. Als die Polizisten sie stoppte, rochen sie Marihuana. Das war aber nicht alles.

Hamburg. Zivilfahnder der Hamburger Polizei haben zwei mutmaßliche Dealer in Hamburg-Lokstedt festgenommen. Sie stehen im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Die Zivilfahnder wurden am späten Montagabend auf einen grauen Opel aufmerksam, der unbeleuchtet auf der Lokstedter Höhe fuhr. Bei der Überprüfung der 23 und 24 Jahre alten Insassen rochen die Beamten Marihuana. Daraufhin durchsuchten sie das Auto und die Männer. Im Pkw fanden die Polizisten 17 Beutel Marihuana, 21 Ecstasy-Tabletten und 58 Gramm Kokain.

Einer der mutmaßlichen Dealer trug ein Messer

Während der 23-Jährige 210 Euro Bargeld bei sich hatte, führte der 24-Jährige 2445 Euro mutmaßliches Dealgeld und ein griffbereites Messer mit sich. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen. Eine Bereitschaftsrichterin ordnete im Anschluss die Durchsuchung der jeweiligen Wohnungen der mutmaßlichen Dealer an.

Nachdem die Durchsuchung beim 23-jährigen keine weiteren Funde ergeben hatte, wurde er nach erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen entlassen.

In der Wohnung des 24-Jährigen in Stellingen fanden die Beamten neben 2000 Euro mutmaßlichem Dealgeld auch eine Pistole und Munition. Waffe und Munition sowie das Geld wurden sichergestellt. Auch der 24-Jährige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Das Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.