Hamburg

Skurrile Wende bei Ermittlungen zu versuchtem Haspa-Einbruch

Anfang März war eine Haspa-Filiale an der Langen Reihe in St. Georg überfallen worden – dachte die Polizei zunächst. Jetzt entpuppte sich der Einbruch als etwas Harmloses (Symbolbild).

Anfang März war eine Haspa-Filiale an der Langen Reihe in St. Georg überfallen worden – dachte die Polizei zunächst. Jetzt entpuppte sich der Einbruch als etwas Harmloses (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa/Paul Weidenbaum

Tatort war Anfang März eine Bankfiliale an der Langen Reihe in St. Georg. Doch auf Geld hatte es der "Täter" gar nicht abgesehen.

Hamburg. Ungereimtheiten gab es bei dem versuchten Bankeinbruch in St. Georg Anfang März schon gleich zu Beginn. Die Ermittler fragten sich etwa, warum die Täter an den Lichtschachtabdeckungen des Haspa-Gebäudes gehebelt und geflext hatten, letztlich aber nicht in das Geldinstitut an der Ecke Lange Reihe/Baumeisterstraße eingedrungen waren. Die Polizei Hamburg erhoffte sich Hinweise von der Bevölkerung. Doch jetzt gibt es eine skurrile Wende in den Ermittlungen – denn auf Geld hatte es der "Täter" nicht abgesehen.

Vielmehr wurde jetzt bekannt, was Reinigungsarbeiten und ein versuchter Bankeinbruch gemein haben. "Durch die weiteren Ermittlungen geriet nämlich der neue Hausmeister einer Verwaltungsfirma in den Fokus der Ermittler", sagte Polizeisprecher Florian Abbenseth am Mittwoch. Dieser hatte demnach offenbar unabgesprochen die Lichtschachtabdeckungen an der Haspa aufgeflext, um dort sauber machen zu können. Er hatte es also auf Schmutz und nicht auf einen Haufen Bargeld abgesehen.

Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass der oder die Täter möglicherweise durch Passanten gestört worden waren.