Billstedt

Gerammt und Reizgas versprüht: Brüder fahren Autorennen

Am Freitag lieferten sich zwei Brüder ein illegales Straßenrennen in Billstedt (Symbolbild).

Am Freitag lieferten sich zwei Brüder ein illegales Straßenrennen in Billstedt (Symbolbild).

Foto: dpa Picture-Alliance

Am Freitag haben sich die zwei Männer das illegale Rennen geliefert. Die Polizei hat die Autos sichergestellt und sucht Zeugen.

Hamburg. Zwei Brüder haben die Rennbahnstraße in Billstedt zu wörtlich genommen und sich am vergangenen Freitagmittag ein illegales Straßenrennen geliefert. Im Laufe des Rennens haben sich die beiden Fahrer laut Polizeiinformationen gerammt und mit Reizgas besprüht.

Der 28-jährige Mann und sein 31 Jahre alter Bruder fuhren nach Zeugenaussagen am 28. Februar gegen 12.50 Uhr auf der Rennbahnstraße stadteinwärts mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ein Rennen gegeneinander, wie die Polizei am Dienstagvormittag mitteilte.

Illegales Straßenrennen: Brüder attackieren sich

An der Kreuzung zum Sandkamp soll es zunächst zu einem Wortgefecht aus den stehenden Autos heraus gekommen sein. Der 31-Jährige Smart-Fahrer soll daraufhin den Passat seines Bruders gerammt haben. Woraufhin dieser ihn mit Reizgas besprüht haben soll. Beide Fahrzeuge seien dann weiter in Richtung Horner Rennbahn gedüst.

Bei einer anschließenden Fahndung stellten Beamten den Smart sicher. Dieser wurde von einer Frau gesteuert, der Rennfahrer hatte auf dem Beifahrersitz Platz genommen. Laut Polizei besitzt er keinen gültigen Führerschein. Auch sein 28-jähriger Bruder konnte ausfindig gemacht werden: Er hatte sich wegen seiner Augenreizung in ein Krankenhaus begeben.

Polizei bittet um Hinweise zu dem Autorennen in Billstedt

Die Beamten stellten beide Fahrzeuge sicher, die beiden Tatverdächtigen blieben zunächst auf freiem Fuß.

Die Polizei bittet nun um Hinweise. Zeugen, die Angaben zu dem Rennen machen können oder durch das Fahrverhalten oder das mutmaßliche Straßenrennen gegebenenfalls selbst gefährdet oder genötigt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

( cjl )