Hamburg

Harburg: Sperrung nach Feuer im S-Bahn-Tunnel aufgehoben

Feuerwehrleute am Eingang der S-Bahn-Station Harburg Rathaus. Im Tunnel zwischen Wilhelmsburg und Harburg war am Montag ein Feuer ausgebrochen.

Feuerwehrleute am Eingang der S-Bahn-Station Harburg Rathaus. Im Tunnel zwischen Wilhelmsburg und Harburg war am Montag ein Feuer ausgebrochen.

Foto: Andre Zand-Vakili

Zwischen Wilhelmsburg und Harburg entdeckte ein Lokführer ein Feuer. Ein Schaltkasten für die Bunkertore war in Brand geraten.

Hamburg. Die S-Bahnen der Linien S3 und S31 fahren wieder zwischen Wilhelmsburg und Harburg. Um kurz nach 20 Uhr wurde die Sperrung in dem S-Bahn-Tunnel wieder aufgehoben. Ein qualmender Schaltkasten im Gleisbett hat zuvor den S-Bahnverkehr im Bereich Harburg zum Erliegen gebracht. Gegen 17:40 Uhr war die Feuerwehr wegen Brandgeruch zum S-Bahnhof Harburg gerufen worden. Ein Großaufgebot rückte an. Der Strom für die Züge wurde abgestellt, die Einsatzkräfte konnten das kleine Feuer schnell löschen.

Während der zunächst ebenfalls unterbrochene Fernverkehr relativ schnell wieder aufgenommen werden konnte, blieb die S-Bahn-Strecke mehr als zwei Stunden gesperrt. Laut Bahn ist der Schaltkasten Teil einer Schließanlage, die mit dem S-Bahn-Verkehr nicht in Verbindung steht. Der Tunnel diente früher als Bunker, ein Relikt aus dem Kalten Krieg. Tore sollten im Ernstfall den S-Bahnhof verschließen, der 5000 Menschen Schutz geboten hätte.

Nach ersten Erkenntnissen der Bahn war in dem Schaltkasten ein Feuer entstanden und brennendes Hydrauliköl sei auf die Stromschiene getropft. Diese sei dabei beschädigt worden.