Hamburg

Elbe: Mann geht über Bord einer Hadag-Fähre – Reanimation

Mann in Elbe gestürzt: Einsatzkräfte auf dem Lotsenversetzboot, wo Ersthelfer den 55-Jährigen reanimierten.

Mann in Elbe gestürzt: Einsatzkräfte auf dem Lotsenversetzboot, wo Ersthelfer den 55-Jährigen reanimierten.

Foto: TV News Kontor

Der 55-Jährige war nahe des Fähranlegers "Neumühlen" ins kalte Wasser gestürzt. Besatzung eines Lotsenbootes eilte zur Hilfe.

Hamburg. Unglück auf der Elbe: Ein 55 Jahre alter Mann ist am Sonntagmittag nahe des Fähranlegers "Neumühlen" von einer Hadag-Fähre ins Wasser gestürzt. Die Wassertemperatur beträgt derzeit 5,8 Grad. Besatzungsmitglieder eines Lotsenversetzbootes kamen zur Hilfe und hievten den Mann an Bord, wo sie ihn reanimierten.

Um kurz nach 12 Uhr ging bei Feuerwehr und Polizei der Notruf ein. "Zunächst hielten Passagiere der Fähre den Mann über Wasser", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Dann zogen Besatzungsmitglieder des Lotsenbootes "Lotse 4" den 55-Jährigen an Bord, um ihn wiederzubeleben.

Mann in Elbe gestürzt – vier Kinder unter Augenzeugen

Sowohl das Lotsenboot als auch die Hadag-Fähre steuerten zum Fähranleger "Neumühlen". Dort übernahmen die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Reanimation des 55-Jährigen. "Der Mann wurde unter Reanimationsbedingungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, die Passagiere der Fähre werden von der Notfallseelsorge betreut", so der Feuerwehrsprecher. Unter den etwa zehn Augenzeugen seien auch vier Kinder.

Ein Schiff der Wasserschutzpolizei legte sich laut einer Agentur quer in den Strom – so sperrte es die Anfahrt für andere Boote zum Anleger "Neumühlen".