AfD-Schatzmeisterin

Wieder Farbattacke auf Haus einer Hamburger AfD-Politikerin

Hamburg: Erst wurde der AfD-Spitzenkandidat Dirk Nockemann Opfer eines Farbanschlags, fünf Tage später nun die AfD-Schatzmeisterin Andrea Oelschlaeger (Archivbild).

Hamburg: Erst wurde der AfD-Spitzenkandidat Dirk Nockemann Opfer eines Farbanschlags, fünf Tage später nun die AfD-Schatzmeisterin Andrea Oelschlaeger (Archivbild).

Foto: Mark Sandten

Unbekannte warfen mit Farbe gefüllte Kugeln gegen Hausfassade von Andrea Oelschläger. Zuvor war Dirk Nockemann Opfer geworden.

Hamburg. Erneut ist ein Hamburger AfD-Politiker Opfer einer Farbattacke geworden: Unbekannte haben in den frühen Morgenstunden am Freitag mehrere mit weißer Farbe gefüllte Christbaumkugeln gegen die Fassade des Wohnhauses der AfD-Schatzmeisterin Andrea Oelschläger geworfen. Das teilte die Polizei am Freitagnachmittag mit.

Die AfD-Frau wohnt in Wilhelmsburg. Die Polizei Hamburg geht von einer mutmaßlich politisch motivierten Sachbeschädigung aus. Die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Hinweise können unter der Rufnummer 040/4286-56789 abgegeben werden.

Farbattacke auf Haus von AfD-Spitzenkandidat

Erst vor fünf Tagen, am Montag, war das Wohnhaus des AfD-Spitzenkandiaten Dirk Nockemann Ziel einer Farbattacke geworden. Unbekannte hatten nachts mit Farbe gefüllte Flaschen auf das Wohnhaus von Nockemann geworfen. Fenster seien beschädigt und die Fassade des Mehrfamilienhauses in Lohbrügge beschmutzt worden, sagte ein Polizeisprecher Anfang der Woche.

Bürgerschaftswahl – hier können Sie den Kandidatencheck machen:

Auch in diesem Fall hatte der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Im Internet war ein Bekennerschreiben aufgetaucht, in dem unter anderem Bezug auf die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen genommen wurde. AfD-Landes- und Fraktionschef Nockemann tritt bei der Bürgerschaftswahl am 23. Februar als Spitzenkandidat an. Er bezeichnete die Tat als „feigen Anschlag auf unsere Demokratie“. Zugleich warf er dem rot-grünen Senat „Kuschelpolitik“ mit Linksextremisten vor.