Rahlstedt

Großeinsatz der Feuerwehr bei Brand in Mehrfamilienhaus

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg Rahlstedt an der Grenze zu Jenfeld.

Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg Rahlstedt an der Grenze zu Jenfeld.

Foto: Michael Arning

Verdacht auf Brandstiftung in Rahlstedt: In der Nacht brannte es in einem Keller. Feuerwehr rettet Bewohner aus dem Haus.

Hamburg. Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Rahlstedt hat in der Nacht zu Donnerstag einen Großeinsatz der Hamburger Feuerwehr ausgelöst. Unter den aus dem Haus begleiteten Menschen waren auch ein Kleinkind und seine Mutter. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

An der Straße Düpheid brannte es im Keller eines fünfgeschossigen Hauses, sodass die Feuerwehr um kurz nach 1 Uhr sogar einen "zweiten Alarm" geben musste. Denn auch die Straße Düpheid war erheblich verraucht. Nach Reporterangaben von vor Ort ging die Feuerwehr zunächst dem Verdacht der Brandstiftung nach.

Notarzt untersucht Bewohner auf Rauchgasinhalation

20 Bewohner und ein Hund mussten mithilfe der Feuerwehrleute ihre Wohnung verlassen. Sie wurden in einem Großraumrettungswagen betreut. Die meisten Bewohner wurden aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben.

Ein Notarzt kümmerte sich um vier Menschen, die Anzeichen auf eine Rauchgasinhalation zeigten. Nach Feuerwehrangaben kamen sie aber nicht ins Krankenhaus. Alle Personen konnten später in ihre Wohnungen zurückkehren.

Schon 2019 hatte ein Keller gebrannt

Die Feuerwehr war mit 60 Personen und 19 Fahrzeugen im Einsatz, der fünf Stunden dauerte. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Erst vor knapp einem Jahr hatte es in der gleichen Straße in einem Keller gebrannt. Damals mussten fünf Personen mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.