Hamburg

Mercedes-Fahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Autofahrer hat sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei durch Hamburg geliefert (Symbolbild).

Ein Autofahrer hat sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei durch Hamburg geliefert (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / dpa

Erst ein Zusammenstoß mit einem Streifenwagen beendete die waghalsige Flucht des völlig betrunkenen Mannes.

Hamburg. Ein 40 Jahre alter Autofahrer hat sich in der Nacht zum Sonntag eine wilde Verfolgungsfahrt mit der Polizei in Schleswig-Holstein und Hamburg geliefert. Erst, nachdem die Besatzung eines Streifenwagens den Mercedes des Flüchtigen auf der Lombardsbrücke bewusst touchierte, war die Verfolgungsjagd beendet. Der schwarze Mercedes kippte nach dem Zusammenstoß auf die Seite. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille bei dem 40-Jährigen.

Er war zuvor gegen 1 Uhr anderen Autofahrern in Schleswig-Holstein wegen seiner Fahrweise aufgefallen. "Die Zeugen verständigten die Polizei", sagt eine Polizeisprecherin. Als die alarmierten Beamten den Mercedes-Fahrer stoppen wollten, gab dieser Gas und flüchtete in Richtung Hamburg.

Fahrer des Polizeiautos wird bei Zusammenstoß verletzt

Mehrere Streifenwagen verfolgten den Mann durch zahlreiche Stadtteile in Richtung Innenstadt. Erst auf der Lombardsbrücke über der Alster wurde der Fahrer festgenommen. Weil der Iraner über Schmerzen im Oberkörper klagte, kam er in ein Krankenhaus. Auch ein 25 Jahre alter Polizist wurde bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge verletzt und kam in eine Klink. Diese konnte der Fahrer des Streifenwagens genauso wie der Mercedes-Fahrer nach kurzer Behandlung wieder verlassen.

Die Polizei stellte den Führerschein des Iraners sowie den Mercedes sicher.