Hamburg

Volltrunkener Lkw-Fahrer sorgt für reichlich Schaden

Polizei und Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild).

Polizei und Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild).

Foto: Michael Arning

Die Polizei hat einen 42 Jahre alten Lkw-Fahrer nach einer Irrfahrt auf der A 25 gestoppt. Auch auf der A 7 kam es zu einem Unfall.

Hamburg. Mit rund 2,0 Promille Alkohol im Blut (ab einem Wert von 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig) hat ein Lkw-Fahrer am Sonnabend-Abend für reichlich Schaden rund um das Autobahn-Dreieck Hamburg-Südost gesorgt.

Laut einer Polizeisprecherin fuhr der Mann gegen 19.45 Uhr durch das Gewerbegebiet in Allermöhe, wo es zum ersten Unfall kam. In einer Rechtskurve kam der Lkw-Fahrer von der Fahrbahn ab und knickte einen jungen Baum um. Unbeirrt setzte er seine Fahrt fort und lenkte sein Fahrzeug auf die A 25 Richtung Innenstadt. Am Autobahn-Dreieck bremste er unerwartet seinen Lastwagen an der Ausfahrt Moorfleet.

LKW-Fahrer schiebt zwei Autos ineinander

Zwei Autofahrer mussten daraufhin bremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dennoch kam es zu einem Unfall. Der Lkw rollte nun zurück und schob die zwei Pkw gegeneinander.

Auch nach diesem Unfall war für den 42-Jährigen Fahrer noch nicht Schluss. Am Autobahndreieck lenkte er seinen Lkw nun wieder auf die A 25 – diesmal in Richtung Geestacht. Doch weit kam er nicht. Ohne ersichtlichen Grund blieb der Lkw-Fahrer nun auf dem linken Fahrstreifen ohne Beleuchtung stehen.

Die Polizei sicherte die Gefahrenstelle ab und kontrollierte den Fahrer. Sofort bemerkten die Beamten deutlichen Atemalkohol bei dem Mann, der einem freiwilligen Test zustimmte und auf 2,0 Promille kam.

Schwerverletzter auch bei Unfall auf A7

"Da der Tank des Lkw beschädigt war, lief Kraftstoff auf die Fahrbahn", so die Polizeisprecherin. Deswegen habe die Polizei den Verkehr über den Standstreifen umgeleitet. Für die Aufräum- und Säuberungsarbeiten mussten die Fahrbahnen bis nach Mitternacht immer mal wieder kurz gesperrt werden.

Der 42 Jahre alte Mann wurde festgenommen und musste nun eine Blutprobe abgeben, gegen die er sich erheblich gewehrt haben soll. Wie hoch der angerichtete Schaden ist, konnte die Polizei am Sonntag noch nicht beziffern. Sein Führerschein sowie der Lkw wurden sichergestellt.

Bei einem weiteren, schweren Unfall auf der A7 sind in der Nacht zum Sonntag vier Autos ineinander gekracht. Zu der folgenschweren Karambolage kam es an der Anschlussstelle Waltershof in Fahrtrichtung Süden. Ein Mann soll dabei schwere Verletzungen erlitten haben. Wie es genau zu dem Unfall kam, müssen nun die Ermittlungen der Polizei klären.