Hamburg

Mit Kindern an Bord: Mann rast mit 150 km/h durch Elbtunnel

Ein Raser wurde am Weihnachtstag in Hamburg aus dem Verkehr gezogen (Archivbild).

Ein Raser wurde am Weihnachtstag in Hamburg aus dem Verkehr gezogen (Archivbild).

Foto: Peter Endig / picture-alliance/ZB

Der Raser fiel der Polizei auch durch seine unsichere Fahrweise auf. Später stellte sich heraus: Sein Führerschein war gefälscht.

Hamburg. Von wegen ruhig und besinnlich: Am Weihnachtstag hat ein Autofahrer in Hamburg voll aufs Gaspedal gedrückt – und dabei nicht nur seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt.

Gegen 21 Uhr fiel der VW Touran der Polizei erstmals auf, weil er mit überhöhter Geschwindigkeit über die Köhlbrandbrücke und die Finkenwerder Straße fuhr. Mit einem Provida-Fahrzeug zur mobilen Geschwindigkeitsmessung nahmen die Beamten die Verfolgung auf.

Dabei stellten sie fest, dass der Fahrer nicht nur zu schnell, sondern auch riskant und unsicher fuhr. Im Elbtunnel beschleunigte der VW dann auf mindestens 149 km/h – erlaubt sind 80 km/h.

Führerschein des Rasers war gefälscht

Nachdem das Fahrzeug die Autobahn 7 verlassen hatte, wurde es auf der Schnackenburgallee (Bahrenfeld) gestoppt und überprüft. Der Fahrer, ein 42 Jahre alter Mann, wies sich dabei mit einem gefälschten belgischen Führerschein aus. Eine legale Fahrerlaubnis hat er nach Polizeiangaben offenbar nie erworben. In dem Fahrzeug befanden sich ein weiterer Mann sowie zwei Kinder.

Das gefälschte Dokument wurde sichergestellt. Dem Raser wurde die Weiterfahrt untersagt, er blieb allerdings auf freiem Fuß.