Hamburg

Bundespolizei fängt Sprayer – und nebenbei einen Autodieb

Polizisten der Bundespolizei (Symbolbild).

Polizisten der Bundespolizei (Symbolbild).

Foto: Matthias Balk / dpa

Die Beamten überraschten drei Sprayer, als sie gerade einen Flixtrain bemalten. Später erlebte ein Autodieb eine Überraschung.

Hamburg. Einsatzgeschehen mit Höhen und Tiefen für die Bundespolizei Hamburg: Gegen 23 Uhr am Mittwochabend beobachtete eine Streife am Betriebsbahnhof Langenfelde drei Männer, die gerade dabei waren, einen dort abgestellten Flixtrain mit Graffiti zu besprühen. Zwei der drei Sprayer konnten von den Beamten festgenommen werden, dem dritten gelang die Flucht, obwohl ein Diensthund seine Spur zunächst aufnehmen konnte.

Bei dem Einsatz verletzte sich einer der Polizisten am Fuß, weswegen er von einem weiteren Beamten in einem unmarkierten Dienstfahrzeug ins Krankenhaus gefahren wurde. Nachdem dieser seinen Kollegen in die medizinische Obhut der Klinik übergeben hatte, ging er zurück zu dem von außen nicht als Polizeiauto erkennbaren Pkw – und bewies unabsichtlich gutes Timing.

Bundespolizei warnt Graffiti-Sprayer

Ein 21-Jähriger versuchte nämlich just in diesem Moment, den Streifenwagen aufzubrechen. Der Beamte konnte den Täter "nach kurzer fußläufiger Verfolgung" stellen, festnehmen und der zuständigen Landespolizei übergeben.

Die 21 und 25 Jahre alten Sprayer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Bundespolizei warnt davor, Züge mit Graffiti zu besprühen. Das sei "kein Kavaliersdelikt", Bahnunternehmen könnten "empfindlich hohe zivilrechtliche Forderungen" noch 30 Jahre später vollstrecken. Zudem sei das Betreten von Gleisanlagen lebensgefährlich.