Hamburg

Dreijähriger im Hauptbahnhof verloren gegangen

Der verloren gegangene Dreijährige auf dem Revier der Bundespolizei im Hauptbahnhof.

Der verloren gegangene Dreijährige auf dem Revier der Bundespolizei im Hauptbahnhof.

Foto: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Die Familie war auf dem Weg nach Harburg und bemerkte das Verschwinden des Kindes erst nach Abfahrt des Zuges.

Hamburg. Ein Albtraum für Eltern und Kind: Im Hamburger Hauptbahnhof ist am Sonnabend ein dreijähriger Junge im Gedränge verloren gegangen. Die mehrköpfige Familie stieg um 17.45 Uhr in einen Metronom, um Verwandte in Harburg zu besuchen. Doch kaum war der Zug abgefahren, bemerkten die Eltern, dass ihr kleiner Sohn fehlte. Völlig aufgelöst erschienen sie bei der Bundespolizei in Harburg – und konnten aufatmen: Der Kleine war bereits von Reisenden bemerkt und der Bundespolizei am Hauptbahnhof übergeben worden.

Doch bis die Mutter ihren kleinen Sohn wieder in die Arme nehmen konnte, dauerte es noch eine Weile. Um 18.45 Uhr traf sie auf dem Revier am Hauptbahnhof ein. In der Zwischenzeit hatten die Beamten versucht, den Jungen mithilfe von Kinderspielzeug bei Laune zu halten.

Bundespolizei sucht ausgebüxte Katze im Hauptbahnhof

Nur wenige Stunden später musste sich die Bundespolizei mit der nächsten Vermisstenmeldung befassen: Gegen 21 Uhr erschien eine 43-Jährige auf dem Revier und bat die Beamten um Hilfe. Verzweifelt teilte sie mit, dass sie eben mit ihrem Auto kurz auf dem Parkplatz am Bahnhof gehalten hätte. Und da sei ihr beim Öffnen der Autotür ihre Katze "Blacky" entwischt. Sie könne sie nicht mehr finden.

Die Beamten versicherten der Frau, dass sie die Augen offen halten würden. Gegen 5 Uhr am Montagmorgen bemerkte ein Beamter eine Katze auf dem Parkplatz. Ihm gelang es, sie so weit anzulocken, dass er sie greifen konnte. Blacky wurde auf dem Revier ebenfalls in Gewahrsam genommen und am Montagmorgen dem überglücklichen Frauchen übergeben.

( cw )

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