Rahlstedt

Kochtopf mit Wachs explodiert – 56-Jähriger in Klinik

Andreasnacht: Wachs wird in einer Schüssel in heißes Wasser getaucht, um es zum Schmelzen zu bringen. Danach folgt das Wachsgießen (Symbolfoto).

Andreasnacht: Wachs wird in einer Schüssel in heißes Wasser getaucht, um es zum Schmelzen zu bringen. Danach folgt das Wachsgießen (Symbolfoto).

Foto: imago images / Eastnews

Der Mann wollte nach polnischem Brauch die Zukunft in Wachsfiguren lesen. Die Aktion endete im Krankenhaus.

Hamburg. Für einen 56 Jahre alten Mann endete die Andreasnacht, die Nacht zum 30. November, im Krankenhaus. Die Andreasnacht wird vor allem in Polen gefeiert. Der Mann wollte in seiner Wohnung an der Köpenicker Straße in Rahlstedt nach altem Brauch flüssiges Kerzenwachs in kaltes Wasser gießen, um daraus die Zukunft zu lesen. Beim Erhitzen des Wachses in der Küche geriet der Kochtopf in Brand. Um das Feuer zu löschen, übergoss der 56-Jährige die Flammen mit Wasser. In der Folge kam es zu einer Explosion. Der Mann erlitt Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht und an den Händen.

Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen ins Unfallkrankenhaus Boberg gebracht, wo die Ärzte auf Brandverletzungen spezialisiert sind. Der Mann konnte noch am Sonnabend aus der Klinik entlassen werden.