Hamburg

Teenager-Trio raubt 20-Jährigen in Barmbek aus

Ein Streifenwagen der Polizei (Symbolbild).

Ein Streifenwagen der Polizei (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / picture alliance / dpa

Mit Messern in der Hand haben drei Jugendliche dem Opfer Geld, Kopfhörer und Handy abgenommen. Zwei gelten als Intensivtäter.

Hamburg. Kurz nach einem Überfall auf einen 20-Jährigen im Hamburger Stadtteil Barmbek-Nord hat die Polizei drei Jugendliche festgenommen, zwei von ihnen gelten als Intensivtäter. Das Trio habe am Mittwochnachmittag von dem 20-Jährigen zunächst dessen kabellose Kopfhörer gefordert, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Als dieser zunächst nicht reagiert habe, hätten zwei der drei mutmaßlichen Täter Messer gezogen und nun auch das Handy gefordert. Als der 20-Jährige sich den Angaben zufolge weigerte, schlug ihm einer der Täter ins Gesicht. Nun sollte das Opfer auch noch seine Geldbörse und seinen Ausweis herausgeben.

Neben Messer auch noch Rauschgift dabei?

Als eine Passantin am Tatort erschien, sei das Trio über eine Fußgängerbrücke geflüchtet, habe aber wenig später von der Polizei festgesetzt werden können. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich den Angaben zufolge um drei Jugendliche im Alter von 15, 16 und 17 Jahren, wobei die beiden Jüngeren beim Landeskriminalamt bereits als Intensivtäter geführt werden.

Die Kopfhörer seien bei dem 15-Jährigen sichergestellt worden, der 16-Jährige habe einen Beutel mit rauschgiftverdächtiger Substanz bei sich gehabt. Beide hatten zudem Messer. Sie wurden einem Haftrichter vorgeführt. Der 17-Jährige sei mangels Haftgründen nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen worden.