Hamburg

Polizei entdeckt in Altonaer Wohnung Heroin und einen Dolch

In der Wohnung des 57-Jährigen in Hamburg-Altona entdeckten die Ermittler mutmaßliches Heroinpulver (Symbolbild).

In der Wohnung des 57-Jährigen in Hamburg-Altona entdeckten die Ermittler mutmaßliches Heroinpulver (Symbolbild).

Foto: picture-alliance / dpa / Pekka Sakki

Der 57-jährige mutmaßliche Dealer kam vor einen Haftrichter. Auch in Hamburg-Hamm wurden die Ermittler fündig.

Hamburg. Ermittler des Hamburger Drogendezernats haben bei einer Wohnungsdurchsuchung in Altona mutmaßliches Heroin entdeckt und beschlagnahmt. Der Mieter der Wohnung, ein 57 Jahre alter Mann, kam vor einen Haftrichter. Die Drogen waren nicht das einzige, was die Beamten bei dem Mann fanden.

Am Montagnachmittag statteten die Ermittler dem 57-Jährigen einen Besuch in seiner Wohnung Am Born ab. "Der Mann steht im Verdacht, mit Heroin zu handeln", sagte Polizeisprecherin Nina Kaluza am Dienstag. Als die Beamten den Durchsuchungsbeschluss vollstreckten, trafen sie den 57-Jährigen und seinen 39-jährigen Untermieter in den Wohnräumen an.

Polizei Hamburg stellt 42 Marihuanapflanzen sicher

Dort wurden die Ermittler schnell fündig. Sie entdeckten nicht nur 31 Gramm Heroinpulver und -steine, sondern auch eine Feinwaage, ein Mobiltelefon, einen Dolch sowie rund 1000 Euro mutmaßliches Dealgeld. Der Untermieter händigte den Beamten zudem einige Brocken Haschisch aus. Er wurde jedoch mangels Haftgründen vor Ort entlassen.

Nur 40 Minuten nach dem Einsatz in Altona wurde eine Wohnung in Hamburg-Hamm durchsucht. Eine Zeuge hatte zuvor angegeben, es würden sich Marihuanapflanzen in der Wohnung befinden. "Da die Beamten des Rauschgiftdezernats bereits auf dem zur Wohnung gehörigen Balkon Marihuanapflanzen entdecken konnten, erwirkten sie über die Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss", sagte Polizeisprecherin Kaluza.

Bei der Vollstreckung des Beschlusses entdeckten die Polizisten 42 Marihuanapflanzen und diverse rauschgiftverdächtige Substanzen. Die Bewohner, ein 54-jähriger Mann und eine 55-jährige Frau, blieben auf freiem Fuß. Kaluza: "Weil keine Haftgründe vorlagen." Die Ermittlungen dauern an.