S-Bahn Hamburg

Spuckhauben-Schläger bedroht Beamte mit dem Tod

Eine solche Spuckhaube setzten die Beamten dem aggressiven 36-Jährigen auf – es nutzte wenig … (Archivbild).

Eine solche Spuckhaube setzten die Beamten dem aggressiven 36-Jährigen auf – es nutzte wenig … (Archivbild).

Foto: Picture Alliance

Ein 36-Jähriger schlug am Bahnsteig am S-Bahnhof Wilhelmsburg auf einen jungen Mann ein, bevor die Situation eskalierte.

Hamburg. Erst verprügelte er einen 25-Jährigen auf dem Bahnsteig am S-Bahnhof Wilhelmsburg, dann attackierte und bespuckte er Bundepolizisten, drohte ihnen sogar mit dem Tode: Ein äußerst aggressiver 36 Jahre alter Mann leistete am Montagabend vehement Widerstand, als die Beamten den Mann in Gewahrsam nehmen wollten. Selbst im Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof angekommen, trat und sprang der Tatverdächtige gegen die Wände des Gewahrraums.

Gegen 20 Uhr beobachteten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Bahn, wie der 36-Jährige einen jungen Mann auf dem Bahnsteig schlug. Sie griffen sofort ein und rissen den Mann von seinem Opfer los, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. "Zuvor hatte der Schläger noch versucht, seinen Rucksack nach einem der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu werfen", sagte Thomas Hippler, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Hamburg.

Beamte setzten Randalierer Spuckschutzhaube auf

Bundes- und Landespolizisten eilten hinzu und wollten den Mann in Gewahrsam nehmen wegen seines weiterhin sehr aggressiven Auftretens. Doch der 36-Jährige war damit offenbar nicht einverstanden. "Bei der Zuführung zum Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof bedrohte der Mann mehrfach die Bundespolizisten mit dem Tode", sagte der Bundespolizeisprecher Hippler.

Der Tatverdächtige spuckte unentwegt um sich, sodass ihm eine sogenannte Spuckschutzhaube aufgesetzt werden musste. Doch auch das hinderte den 36-Jährigen nicht daran, weiter zu randalieren. Im Bundespolizeirevier rastete er in der Gewahrsamszelle aus, trat und sprang dort gegen die Wände.

Erst nach mehreren Stunden hatte sich der Mann nach Angaben der Bundespolizei wieder beruhigt und konnte nach Hause gehen. Gegen den 36-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.