Am Flughafen Hamburg

Vorbestrafter Pole stirbt in Hamburger Abschiebehaft

Stacheldraht sichert das Abschiebe-Zentrum am Hamburger Flughafen (Archivbild).

Stacheldraht sichert das Abschiebe-Zentrum am Hamburger Flughafen (Archivbild).

Foto: picture alliance / dpa / Axel Heimken

Der 30-Jährige wurde tot in seinem Raum aufgefunden, die Polizei ermittelt. Keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Hamburg. Bereits am Sonntag ist im Abschiebegefängnis Rahmoor am Flughafen Hamburg ein 30 Jahre alter Pole tot in seinem Raum aufgefunden worden. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht. Der 30-Jährige war den Behörden als Drogenkonsument bekannt. Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Patrik P. sollte, obwohl er EU-Bürger ist, am Dienstag in seine Heimat abgeschoben werden. Er war bereits wegen zahlreicher Straftaten verurteilt worden, darunter Drogenhandel und räuberische Erpressung. Trotz mehrfacher Abschiebungen war er immer wieder nach Deutschland zurückgekehrt.