Glinde

Rentnerin im Mercedes rammt BMW: Mutter und Kind verletzt

Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei (Symbolbild).

Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei (Symbolbild).

Foto: picture alliance

Am Freitagvormittag hat eine 76-Jährige bei einem Auffahrunfall eine 35 Jahre alte Mutter und ihren Sohn verletzt.

Glinde. Großer Einsatz für Rettungskräfte in Glinde im Kreis Stormarn: Mit vier Rettungswagen sowie Notarzt eilten die Helfer am Freitag zu einem Unfallort an der Möllner Landstraße. An der Ecke Papendieker Redder war eine 76 Jahre alte Oststeinbekerin um 10.43 Uhr aus bisher ungeklärten Gründen mit ihrem Mercedes auf einen vor ihr an der Kreuzung wartenden BMW aufgefahren.

Darin saßen eine 35 Jahre alte Frau und ihre beiden Kindern (11 und 9). Die Fahrerin des BMW und der ältere Sohn wurden durch die Wucht des Aufpralls nach Angaben der Polizei leicht verletzt, das jüngere Kind und die Unfallverursacherin blieben unverletzt.

Mutter und Kind mussten ins Krankenhaus

Zu dem Zusammenstoß soll es nach Polizeiangaben beim Anfahren gekommen sein. Offenbar hatte die Fahrerin des BMW ihren Wagen anrollen lassen, als die Seniorin hinter ihr Gas gab. Der Mercedes rammte den BMW. Bei der Kollision entstand nur geringer Sachschaden, beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall fahrtüchtig.

Die Rettungswagen waren alarmiert worden, weil das 35-Jährige Unfallopfer und der Elfjährige über starke Nackenschmerzen klagten. Beide wurden zunächst vor Ort behandelt, später zur Untersuchung in das Universitätsklinikum Eppendorf nach Hamburg gebracht. Vermutlich erlitten beide ein Halswirbelsäulen-Trauma.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Rentnerin

Informationen, wonach der Elfjährige zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt war, bestätigte die Polizei auf Abendblatt-Anfrage nicht, schließt dies aber auch nicht aus.

Die 76-Jährige sei nach dem Unfall in „guter körperlicher Verfassung“ gewesen. Die Beamten fuhren sie nach Hause. Ihren Führerschein wird die Seniorin behalten, allerdings ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Oststeinbekerin. Die Möllner Landstraße wurde unmittelbar nach dem Unfall wieder freigegeben.