Hamburg

Blindgänger: Phosphor-Granate entzündet sich selbst

Der Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr rückte nach Moorburg aus

Der Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr rückte nach Moorburg aus

Foto: Michael Arning

Britische Weltkriegsgranate entzündet sich bei Kontakt mit der Luft. Kampfmittelräumdienst in Moorburg im Einsatz.

Hamburg. Am Freitagmittag hat sich in Moorburg eine Phosphorgranate aus dem Zweiten Weltkrieg von selbst entzündet. Es handelt sich um eine britische 30 Pfund schwere Phosphor-Brandbombe. Die Feuerwehr und der Kampfmittelräumdienst sind unterwegs, um die Granate auf einem Gelände am Fürstenmoordamm /Moorburger Bogen zu bergen.

Finder wollte Phosphor mit Wasser löschen

Ein Anrufer hatte die Feuerwehr am Mittag verständigt, nachdem es ihm misslungen war, die Phosphorgranate mit Wasser zu löschen. „Phosphor entzündet sich bei Kontakt mit der Luft von selbst“, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Phosphor mit Wasser zu löschen, das funktioniert nicht.“ In dem Bereich gab es eine starke Rauchentwicklung.

Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht Angaben der Feuerwehr zufolge nicht. Die Bombe wurde von Feuerwehrleuten gelöscht. Die Reste werden zunächst gekühlt, um sie abtransportieren zu können. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes in Schutzanzügen und ein Sprengmeister stehen bereit, um auf das Gelände vorzudringen.