A7 Richtung Hamburg

Schwerer A7-Unfall: Wohnmobil rast in Lkw – Kinder verletzt

Der 68-jährige Fahrer des Wohnmobils, seine Frau und die Enkeltöchter kamen in eine Klinik. A7 Richtung Hamburg voll gesperrt.

Hamburg. Bei einem schweren Unfall auf der A7 am Mittwochmittag bei Quickborn ist ein Wohnmobil auf einen Lkw gefahren und frontal auf das Heck des Lkw geprallt. Die vier Insassen des Wohnmobils mit hessischem Kennzeichen– darunter zwei Kinder – seien bei der Kollision verletzt worden, sagte Sönke Hinrichs von der Polizeidirektion Neumünster. "Der 68-jährige Fahrer des sehr alten Wohnmobils hatte ein Stauende übersehen."

Die beiden Mädchen konnten sich aus dem Wrack befreien

Zu dem Unfall kam es gegen kurz vor 12.30 Uhr. Trotz eines Ausweichmanövers nach links prallte der Wohnmobil-Fahrer mit der rechten Front gegen die linke hintere Seite des Sattelzuges, sagte Hinrichs. Im hinteren Teil des Wohnmobils befanden sich die 66 Jahre alte Ehefrau des Fahrers und ihre beiden vier und neun Jahre alten Enkeltöchter.

Nach Angaben der Polizei konnten sich die Mädchen und deren Großvater leicht verletzt selbst aus dem Wrack befreien. "Die 66-Jährige wurde jedoch schwer verletzt und unter der herausgerissenen Wohnmobileinrichtung verschüttet", sagte Torben Fehrs, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg. Sie musste von Rettungskräften befreit werden.

A7 Richtung Süden voll gesperrt

Die Schwerverletzte wurde genauso wie die weiteren Insassen vom Rettungsdienst in Hamburger Krankenhäuser transportiert. Das alte Wohnmobil wurde völlig zerstört, Trümmerteile und Interieur des Fahrzeugs lagen auf der Straße.

Die A7 in Fahrtrichtung Hamburg wurde ab der Anschlussstelle Quickborn voll gesperrt. "Der Verkehr wird von der Autobahn abgeleitet. Es kommt zur Staubildung in Richtung Süden", sagte Hinrichs. Auch um 16 Uhr war die A7 noch gesperrt, die Aufräumarbeiten standen laut Polizei jedoch vor dem Abschluss.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit insgesamt fast 50 Einsatzkräften ausgerückt. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest