Drogenhandel

1,4 Kilo Kokain und 19.000 Euro: Polizei verhaftet Dealer

Neben einer nicht geringen Menge Kokain wurden auch Bargeld und Waffen gefunden.

Neben einer nicht geringen Menge Kokain wurden auch Bargeld und Waffen gefunden.

Foto: Landeskriminalamt

Am Dienstag hat die Polizei zwei Albaner verhaftet. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde auch eine Schusswaffe gefunden.

Hamburg. Ein Erfolg für das Landeskriminalamt: Nach monatelangen Ermittlungen konnten die Beamten insgesamt 1,4 Kilo Kokain, rund 19.000 Euro mutmaßliches Drogengeld, sowie eine Schusswaffe sicherstellen.

Bereits im November 2018 geriet der 56-jährige Tatverdächtige ins Visier des Landeskriminalamts. Am Dienstag konnten die Beamten den Albaner dann bei einem verdächtigen Verhalten beobachten, als er im Harkortstieg zu einer Person in deren Auto stieg und es kurz darauf wieder verließ. "Aufgrund des dabei gezeigten konspirativen Verhaltens wurden die beiden Männer angehalten, überprüft und im Anschluss vorläufig festgenommen", sagte Polizeisprecher Rene Schönhardt.

Es folgten zwei Wohnungsdurchsuchungen

Ber 62-jährige Fahrer räumte gegenüber den Beamten ein, etwa 50 Gramm Kokain gekauft zu haben. Die Drogen wurden sichergestellt. Außerdem ein Mobiltelefon, zwei weiteren Tütchen mit etwa 1,6 Gramm Kokain und 50 Euro mutmaßliches Drogengeld. Daraufhin durchsuchten die Polizisten die Wohnung des 62-Jährigen in Wedel. Dort fanden sie weitere sieben Briefchen mit insgesamt etwa sechs Gramm Kokain und eine Feinwaage. Der Besitzer wurde nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder entlassen.

Für den 56-Jährigen gilt das nicht. Bei ihm fanden die Polizisten ein mitgeführtes Klappmesser, zwei Mobiltelefone und 1510 Euro mutmaßliches Dealgeld. Bei der folgenden Wohnungsdruchsuchung in der Sophienallee stellten die Beamten weitere 1360 Gramm Kokain, 18.850 Euro und eine Pistole mit Munition sicher. Der Mann wurde einem Haftrichter zugeführt.