Jakobikirche

Zeiger von Kirchturmuhr in Lübecker Innenstadt abgestürzt

Warum die Zeiger an der Nordseite des Turms aus etwa 80 Metern Höhe in die Tiefe stürzten, ist bislang unbekannt.

Warum die Zeiger an der Nordseite des Turms aus etwa 80 Metern Höhe in die Tiefe stürzten, ist bislang unbekannt.

Foto: Polizeidirektion Lübeck

Die Zeiger hatten sich am Dienstag vom Kirchturm gelöst und waren 80 Meter tief auf dem Kirchvorplatz gefallen.

Lübeck. Großes Glück oder ein reaktionsschneller Schutzengel hat Passanten an der Lübecker Jakobikirche vor einem schlimmen Unfall bewahrt. Die Zeiger der Turmuhr lösten sich vom Kirchturm und stürzten auf den Kirchvorplatz, wie die Polizei am Mittwoch mitteilten.

Menschen wurden bei dem Vorfall am Dienstag nicht verletzt. Auch auf dem Kirchengelände parkende Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Warum die Zeiger an der Nordseite des Turms aus etwa 80 Metern Höhe in die Tiefe stürzten, ist bislang unbekannt. Die Kirchengemeinde St. Jakobi war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die aus dem Mittelalter stammende Jakobikirche ist eine der fünf Lübecker Altstadtkirchen. Ihr Turm ist Teil der berühmten Stadtsilhouette mit den sieben Türmen.

Im Oktober 2017 war in Hamburg der 40 Kilogramm schwere Minutenzeiger der Katharinenkirche abgestürzt. Auch bei diesem Vorfall war glücjklicherweise nieman verletzt verletzt worden.

Uhrzeiger der St.-Katharinen-Kirche abgestürzt: