Vollsperrung

Unfall mit drei Lkw: A1 zwischen Hamburg und Bremen gesperrt

Ein Brummi-Fahrer schwerverletzt. Sattelzüge und ein 17-Tonnen-Getriebe blockieren die Straße. Sperrung in Richtung Bremen.

Bremen/Hamburg.  Ein Unfall mit drei Lastwagen verlangt den Autofahrern am Donnerstagmorgen viel Geduld im Berufsverkehr auf der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen ab. Die Straße musste zwischen Posthausen und Oyten von 5.25 bis ca 6 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt werden, wie ein Polizeisprecher sagte. Ein LKW-Fahrer (53) wurde bei dem Unfall schwer verletzt, ist aber mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Ladung der drei Fahrzeuge - darunter Kleidung, Papier und Maschinenteile - verteilte sich auf der Fahrbahn. „In Richtung Hamburg läuft der Verkehr wieder, aber die Sperrung der Fahrstreifen in Richtung Bremen wird wohl noch bis zum späten Nachmittag andauern“, sagte der Sprecher weiter.

Der Polizei zufolge stand ein LKW wegen einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen, als der Fahrer eines Sattelzuges gegen 5.25 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache nahezu ungebremst auf ihn auffuhr. Es sei nicht auszuschließen, dass Fahrer (53) während der Fahrt eingeschlafen war, sagte der Polizeisprecher. Er wurde schwer verletzt. Ein dritter Lastwagenfahrer fuhr auf die anderen Fahrzeuge auf, weil sich der Hänger des 53-Jährigen quer gestellt hatte und der nachfolgende Sattelzug nicht mehr ausweichen konnte. Die beiden anderen Fahrer kamen mit einem Schock davon.

Ein 17 Tonnen schweres Getriebe versperrte die Fahrbahn

Doch die zum Teil umgekippten Lkw samt ihrer Ladung, darunter ein 17 Tonnen schweres Getriebe, versperrten die Autobahn in Richtung Bremen so nachhaltig, dass nichts mehr ging. Die Polizei ließ die Pkw wenden und führte sie entgegen ihrer Fahrtrichtung zur Anschlussstelle Posthausen zurück. Nach Bergung und Abtransport des Getriebes gegen 13.30 Uhr werde jetzt der nahezu völlig zerstörte Hänger von der Überholspur gezogen, um auch den Lkw die Weiterfahrt zu ermöglichen, sagte der Polizeisprecher. Sie können aufgrund ihrer Länge nicht wenden und müssen warten, bis eine Fahrspur frei ist.