Hamburg

Angestellte soll Überfall auf McDonald's vorgetäuscht haben

Die 23-Jährige hat die Tat vermutlich inszeniert, um mit ihrem 39 Jahre alten Lebensgefährten Geld aus dem Tresor zu stehlen.

Hamburg.  Bei den Ermittlungen zu einem Überfall auf ein Schnellrestaurant in Moorfleet hat es eine überraschende Wendung gegeben: Die angeblich überfallene Mitarbeiterin steht in Verdacht, die Tat vorgetäuscht zu haben.

In der Nacht auf den 18. Juni war die McDonald's-Filiale an der Amandus-Stubbe-Straße überfallen worden. Daraufhin suchte die Polizei nach Zeugen und bat die Bevölkerung um Hinweise. Nun besteht allerdings der Verdacht, dass die angeblich überfallene Schichtleiterin des Schnellrestaurants die Tat nur vorgetäuscht hat.

Polizei stellt bei Durchsuchungen Beweismittel sicher

Nach derzeitigen Erkenntnissen nimmt die Polizei an, dass die 23-Jährige den Überfall inszeniert hat, um gemeinsam mit ihrem 39 Jahre alten Lebensgefährten einen hohen Geldbetrag aus dem Tresor zu entwenden.

"Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte beim zuständigen Ermittlungsrichter daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen", teilte die Polizei am Donnerstag mit. Bei Wohnungsdurchsuchungen konnten die Beamten Beweismittel sicherstellen. Das gestohlene Geld wurde dabei jedoch nicht gefunden. Die Ermittlungen dauern an.