Hamburg

Schüsse unter Nachbarn: Polizeihund beißt Täter ins Bein

Schwer bewaffnete Polizisten halfen, die unübersichtliche Situation in Allermöhe zu klären. Im Hintergrund stehen schon Sanitäter bereit.

Schwer bewaffnete Polizisten halfen, die unübersichtliche Situation in Allermöhe zu klären. Im Hintergrund stehen schon Sanitäter bereit.

Foto: TV Newskontor

In Allermöhe sind Anwohner aneinandergeraten. Schwer bewaffnete Polizisten klären die Situation mit tierischer Unterstützung.

Hamburg. "Es wird geschossen!" Mit dieser Meldung ist die Hamburger Polizei am Mittag nach Allermöhe gerufen worden. Ein Nachbarschaftsstreit war am Henriette-Herz-Weg eskaliert. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen, einer von ihnen liegt derzeit im Krankenhaus, weil er an einer Bissverletzung laboriert.

In dem Mehrfamilienhaus war es nach Polizeiangaben gegen 12 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Nachbarn gekommen. Im Treppenhaus sei es laut Zeugen zu einem Schuss gekommen. Beim Eintreffen fand die Polizei eine unklare Lage vor. Deshalb wurden Beamte in Schutzausrüstung, mit Maschinenpistolen und einem Diensthund gerufen, um vor Ort die Lage weiter zu erkunden.

MEK muss Wohnung aufbrechen

Vor dem Haus wartete bereits eine Person, die sicherheitshalber dingfest gemacht wurde. Wie sich später herausstellte, war es der Geschädigte. Nach Polizeiangaben wurde er mit einer Schreckschusspistole beschossen, aber nicht verletzt.

Sein Kontrahent hatte sich ins Haus zurückgezogen und öffnete auch nach Aufforderung der Polizei nicht die Tür. Das Mobile Einsatzkommando der Polizei musste die Tür gewaltsam öffnen und einen Hund in die Wohnung schicken. Das Tier biss dabei den Mann, der sich verschanzt hatte, ins Bein.

Beide Nachbarn kennen sich und waren angetrunken. Die ERmittlungen dauern an.