Pinneberg

Busfahrer vertraut Navi statt Fahrgästen und verirrt sich

Bei Pinneberg: Ein Bus des Schienenersatzverkehrs hat sich in einem Wald festgefahren

Bei Pinneberg: Ein Bus des Schienenersatzverkehrs hat sich in einem Wald festgefahren

Foto: Polizei Segeberg

Der Mann wollte nicht auf die Passagiere des Schienenersatzverkehrs hören. Am Ende fuhr sich der Busfahrer in einem Wald fest.

Pinneberg/Hamburg. Dieser Schienenersatzverkehr endete im Schlamm eines Waldes zwischen Ellerhoop und Quickborn: Weil der Fahrer eines Busses sich nicht auskannte und dem Navigationsgerät vertraute, blieb sein Bus stecken und kam nicht weiter. Wie die Polizei Segeberg am Freitag mitteilte, war der Bus, der die Fahrgäste der ausgefallenen Bahnen zwischen Pinneberg und Tornesch befördern sollte, am Donnerstag gegen 17.50 Uhr vom Weg abgekommen.

Die Quickborner Polizisten hätten bei ihrem Eintreffen nach einem Notruf gestaunt, dass der ortsunkundige Fahrer (51) sich nicht auf die Hinweise der fünf Fahrgäste verlassen habe und sich in einem Waldstück der Straße Am Hörn festgefahren hatte.

Die Passagiere versuchten noch, den Bus wieder freizuschaufeln, wie es hieß. Sie mussten nach Polizeiangaben anschließend zu Fuß nach Borstel-Hohenraden, um den nächsten Bus zu erwischen.