Hamburg

Decksmann in die Elbe gestürzt – Suche eingestellt

Der Mann fiel am Freitagmorgen von einem Schutenverband ins drei Grad kalte Wasser. Ein Großaufgebot konnte ihn nicht finden.

Hamburg. Am Freitagmorgen gegen 5.50 Uhr ist in Höhe Kaltehofe ein Decksmann in die eiskalte Elbe gestürzt. Die Elbe wurde sofort wasser- und landseitig von Feuerwehr, DLRG und Polizei abgesucht. Leider erfolglos. Die Suche wurde gegen 8 Uhr eingestellt.

Der Mann war in Höhe des Kaltehofe Hauptdeich, Stromkilometer 618, auf einem Schubverband von Lastkähnen stehend bei der Arbeit über Bord gegangen. Er trug eine rote Jacke. Nach Informationen des Abendblattes soll es sich um einen 49-Jährigen Mann aus Polen handeln.

34 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie der DLRG kämpften gut eine Stunde lang um sein Leben. Zur Suche eingesetzt waren auch ein Löschboot und drei Kleinboote. Das Wasser hat etwa drei Grad. Wer nach 15 bis 20 Minuten nicht ins Trockene kommt, hat kaum Überlebenschancen. Die einzige Hoffnung ist jetzt, dass der Decksmann es, unbemerkt von den Einsatzkräften, aus eigener Kraft an Land geschafft hat.