Harburg

22-Jähriger zieht blank und spuckt Polizisten ins Gesicht

Der Beschuldigte biss auf der Wache um sich. Erst vor einer Woche war ein Mann durch einen ähnlichen Vorfall negativ aufgefallen.

Hamburg. Ein 22-Jähriger hat nach einer Reise ohne Fahrschein in einem ICE von Hannover nach Harburg Beamten der Bundespolizei mehrfach ins Gesicht gespuckt und sich vor ihnen entblößt. Zunächst konnte sich der Mann gegenüber einem Zugbegleiter nicht ausweisen, weshalb die zuständige Bundespolizei alarmiert wurde. Bei der Einfahrt des Zuges in Harburg versuchte der Twen zu flüchten. Als er von Bundespolizisten gestellt wurde, beleidigte er die Beamten „auf übelste Weise“, so ein Sprecher der Bundespolizei.

Als der Beschuldigte auf dem Revier nach Personaldokumenten durchsucht wurde, biss er um sich, kratzte einen Polizeibeamten am Arm und spuckte zwei Bundespolizisten ins Gesicht. Erst nachdem der Mann gefesselt wurde, wurden die Personalien festgestellt.

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

Bei seiner Entlassung entblößte der 22-Jährige sein Geschlechtsteil, beleidigte die Beamten mehrmals und spuckte einem Bundespolizisten ins Gesicht. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen eingeleitet.

Erst vor knapp einer Woche war ein Mann (33) im Landkreis Harburg negativ aufgefallen, weil er einem Polizisten nach einer Verkehrskontrolle ins Gesicht spuckte und angab, an mehreren Infektionskrankheiten erkrankt zu sein.