Hamburg

150 Radfahrer gedenken tödlich verunglückter Frau

150 Menschen gedachten der 19 Jahre alten Frau, die an der Kreuzung Ritterstraße/ Wandsbeker Chaussee verunglückte

150 Menschen gedachten der 19 Jahre alten Frau, die an der Kreuzung Ritterstraße/ Wandsbeker Chaussee verunglückte

Foto: Michael Arning

An der Ritterstraße hielten die Radfahrer eine Schweigeminute für die 19 Jahre alte Frau, die dort von einem Laster erfasst wurde.

Hamburg.  Rund 150 Radfahrer haben sich am Freitagabend auf Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) zu einem „Ride of Si­lence“, einer stillen Radtour, versammelt. Am Dienstag war eine 19 Jahre alte Radfahrerin tödlich verunglückt.

Sie fuhr stadteinwärts auf der Wandsbeker Chaussee, als ein Lasterfahrer rechts in die Ritterstraße abbiegen wollte und sie dabei überfuhr. Die Gedenkfahrt führte über die Lübecker Straße hoch zur Kreuzung Wandsbeker Chaussee/Ecke Ritterstraße.

ADFC fordert elektronische Abbiegehilfe

Am Unfallort legten die Radfahrer am Freitagabend Blumen nieder, zündeten Kerzen an und gedachten der verunglückten Frau mit einer Schweigeminute. Die Eltern der jungen Frau und weitere Verwandte waren ebenfalls dort.

Wie berichtet, fordert der ADFC, alle neuen Lkw mit elektronischen Abbiegeassistenten auszustatten. Nach Einschätzung des ADFC, der sich auf eine Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) beruft, würden Abbiegeassistenten in Lastwagen mehr als 40 Prozent aller schweren Unfälle mit Radfahrern oder Fußgängern beim Rechtsabbiegen verhindern.

( dah/coe )

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