A 7

Zwischenzeitlich 16 Kilometer Stau nach Feuer im Elbtunnel

Richtung Süden brannte Stroh auf einem Pferdeanhänger. Eine Person wurde verletzt. Fotos aus der Überwachungskamera.

Hamburg. Nach einem Feuer im Elbtunnel sind alle vier Röhren seit dem Mittag wieder freigegeben. Nachdem sich der bis zu 16 Kilometer lange Stau Richtung Süden zwischenzeitlich aufgelöst hatte, staute sich der Verkehr nach einem Unfall hinter dem Elbtunnel im Feierabendverkehr gegen 19 Uhr erneut auf acht Kilometern zwischen Heimfeld und dem Elbtunnel. Seit dem späten Abend fließt der Verkehr wieder.

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Die Feuerwehr war am Mittwoch gegen zwölf Uhr ausgerückt, um brennendes Stroh in einem Pferdeanhänger zu löschen, der in Fahrtrichtung Süden auf der A7 unterwegs war. Das Auto mit dem Pferdeanhänger fuhr in der 4. Elbtunnelröhre.

Verletzter hatte Löschpulver inhaliert

„Wir gehen davon aus, dass das Feuer von einem Defekt beim Zugfahrzeug verursacht wurde“, sagte ein Polizeisprecher. Bei den Löscharbeiten gab es nach Angaben eines Feuerwehrsprechers einen Verletzten. "Eine Person hat Löschpulver inhaliert und wird derzeit rettungsdienstlich versorgt", sagte der Sprecher.

Probleme gab es auch in der entgegengesetzten Richtung, wo der Verkehr ebenfalls zum Erliegen gekommen war. Dort versperrte ein Lkw mit einer Panne die Fahrbahn im Tunnel.

Bereits am gestrigen Dienstag hatte die Wirtschaftsbehörde mitgeteilt, dass sie ein Chaos vor dem Elbtunnel fürchte und hatte an die Autofahrer appelliert, die A7 am Wochenende zu meiden. Ein Grund dafür ist auch der Herbstferienstart in vier Bundesländern.