Strecke Hamburg-Bremen

Zwei Fälle von sexueller Belästigung in Regionalzügen

Zwei Frauen wurden in Regionalzügen von Hamburg nach Bremen sexuell belästigt. Wohl kein Zusammenhang zwischen den Taten.

Hamburg. Wie die Bundespolizei mitteilt, kam es am Sonnabend zu zwei Fällen von sexueller Belästigung in Regionalzügen auf der Strecke von Hamburg nach Bremen. Am frühen Vormittag gegen 8 Uhr soll ein 20-Jähriger aus Winsen/Luhe eine 23-jährige Hamburgerin im Metronom nach Bremen mehrfach umarmt und ans Gesäß gefasst haben. Der Mann wurde nach Anzeigenaufnahme am Bahnhof Buchholz entlassen.

In einem weiteren Fall, der nach bisherigem Ermittlungsstand in keinem Zusammenhang mit dem ersten steht, hat eine 20-Jährige berichtet, dass sie gegen 16 Uhr kurz vor dem Bahnhof Hittfeld von einer Gruppe von zehn bis zwölf "nordafrikanisch aussehenden Männern" belästigt worden sei. Die Gruppe sei in Harburg in den Metronom nach Bremen zugestiegen, einer der Männer habe sich so zu der Frau gesetzt, dass sie ihren Sitzplatz nicht habe verlassen können. Er habe sie zunächst am Arm und dann intim gestreichelt, seine Begleiter hätten ihn während der Tat noch weiter angestachelt.

Die junge Frau habe sich nach ihren Angaben mit Gegenwehr der Situation entziehen können. Sie stieg am Bahnhof Klecken aus, die Gruppe sei weiter in Richtung Bremen gefahren. Sie beschreibt den Haupttäter wie folgt: ca. 17-21 Jahre, zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß. Schwarze Haare und Augen. Er sei mit einem schwarz/weißen Oberteil und einer grauen Jeans bekleidet gewesen.