Wegen Polizeikontrolle

Mann auf Drogen springt aus fahrendem Auto

Ein 44-Jähriger lieferte sich eine rasante Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Wandsbek. Nun steht der Mann vor Gericht.

Hamburg.  Eine wilde Verfolgungsjagd hat sich ein 44-Jähriger in Wandsbek mit der Polizei geliefert, weil er zuvor zu schnell gefahren war. Zudem stand er unter dem Einfluss von Drogen. Nun steht der Mann vor Gericht. Ihm wird eine „Gefährdung des Straßenverkehrs“ vorgeworfen.

Demnach soll er in der Nacht zum 3. Juli 2014 mit einem Pkw auf der Meiendorfer Straße stadteinwärts unterwegs gewesen sein. Als die Polizei den Mann anhalten wollte, raste er statt der erlaubten 50 Kilometer pro Stunde mit bis zu Tempo 120 davon – offenbar aus Angst kontrolliert zu werden, denn der Mann stand unter Drogeneinfluss. Dabei fuhr er ungebremst über mehrere Kreuzungen ohne Rücksicht auf andere Autofahrer zu nehmen.

Mann riskiert waghalsiges Ausweichmanöver

Beim Überfahren der Kreuzung Bargteheider Straße/ Scharbeutzer Straße konnte er einen Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug nur durch ein waghalsiges Ausweichmanöver verhindern. Schließlich bog der Angeklagte bei Rotlicht in die Straße Am Pulverhof ein, wo er bei circa Tempo 40 aus dem fahrenden Auto sprang, sich berappelte und weiter zu Fuß flüchtete. Schließlich konnten die Polizeibeamten den Mann einholen und festnehmen.

Am kommenden Donnerstag, 31. März, wird der Fall um 9 Uhr vor dem Amtsgericht Wandsbek verhandelt.