Bergedorf

16-jähriger Schüler soll Luxusautos gestohlen haben

Eines der gestohlenen Fahrzeuge war ein Mercedes Benz SL 65 AMG

Eines der gestohlenen Fahrzeuge war ein Mercedes Benz SL 65 AMG

Foto: imago/Sebastian Geisler

Der Junge arbeitete als Praktikant in einem Autohaus. Später soll er dort eingebrochen sein und mehrere Luxusautos gestohlen haben.

Hamburg.  Die Hamburger Polizei hat einen 16 Jahre alten Jungen festgenommen, der im Verdacht steht, mehrere Luxusautos gestohlen zu haben und ohne Führerschein gefahren zu sein.

Ein Hausmeister einer Wohnanlage in Hamburg-Allermöhe hatte zu Beginn der Woche die Polizei verständigt, weil in der Tiefgarage drei Fahrzeuge unberechtigt abgestellt worden waren. Bevor die Beamten am Einsatzort eingetroffen waren, soll ein Unbekannter in einem der Fahrzeuge, ein Mercedes SL 65 AMG, bereits aus der Garage gefahren sein. Die beiden anderen Pkw, ein BMW 318 und ein BMW 530, wurden von der Polizei sichergestellt.

Überprüfungen ergaben, dass die Fahrzeuge vermutlich bei einem Einbruch aus einem Autohaus gestohlen worden waren. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der mutmaßliche Täter sich in dem Autohaus ausgekannt haben müsse, da gezielt die Fahrzeugschlüssel gestohlen worden waren.

Schüler festgenommen

Im Verdacht steht ein ehemaliger Praktikant. Die Polizei informierte dessen Familie. Der Onkel des 16-Jährigen fand den Mercedes auf einem Parkplatz einer Schule in Lohbrügge und informierte die Polizei.

Daraufhin holte der Mann den 16-Jährigen aus dem Unterricht und übergab ihn den inzwischen eingetroffenen Beamten. Die Polizisten nahmen den Schüler vorläufig fest und stellten den Mercedes sicher.

Nun werde geprüft, ob der Junge für weitere, ähnliche Fälle infrage kommt. Bereits im Januar war in denselben Autohandel in Stellingen eingebrochen worden. Damals war ein Mercedes E 300 CDI gestohlen worden. Das Fahrzeug war später als Unfallfahrzeug im Oberen Landweg in Bergedorf zurückgelassen worden.

Der 16-Jährige räumte diesen Einbruch und Diebstahl ein, gab aber an, nicht alleine verantwortlich gewesen zu sein, so die Polizei.