Hamburger Flughafen

Unerlaubter Einreiseversuch: 20 Afghaner festgenommen

Auch fünf Kinder waren dabei. Gruppe zahlte für Schleusung vier- bis fünfstellige Eurobeträge. Sie wurde in Zentrale Erstaufnahme gebracht.

Hamburg. Bei einem unerlaubten Einreiseversuch hat die Hamburger Bundespolizei 20 Afghaner festgenommen. Nach aktuellem Stand soll es sich um fünf Familien mit vier Kindern und fünf weiteren Afghanern handeln. Sie waren ohne Ausweispapiere aus Maschhad über Ankara nach Hamburg gereist.

Die fünf Kinder (2, 4, 9, 11, 13 Jahre), sechs Frauen im Alter von 23 bis 57 Jahren und neun Männer im Alter von 20 bis 57 Jahren waren auf Grund der anstrengenden Reise völlig erschöpft. Am Flughafen Hamburg wurden sie von den Bundespolizisten zunächst mit Mittagessen und frischen Getränken versorgt.

Für die Schleusung nach Deutschland haben die Afghanen nach eigenen Angaben pro Familie vier- bis fünfstellige Eurobeträge bezahlt. Alle Personen wurden noch am späten Abend in die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung in Harburg gebracht. Die Ermittlungen in diesem Fall konzentrieren sich auf die im Hintergrund agierenden Schleuser. (HA)