80-Jährige bei Wohnungsbrand erstickt

Rahlstedt. Eine 80 Jahre alte Frau ist bei einem Feuer in ihrer Wohnung an der Straße Redderblock ums Leben gekommen. Die Rentnerin sei laut Feuerwehr gehbehindert gewesen. Ihr gelang es nicht, sich selbstständig ins Freie zu retten. Eine Nachbarin hatte den Brand in der Erdgeschosswohnung bemerkt und den Notruf abgesetzt. Doch für die 80-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Sie konnte nur noch tot aus ihrer Wohnung geborgen werden. Nach ersten Erkenntnissen hatte sie den giftigen Rauch eingeatmet und war erstickt. Die Brandursache wird noch ermittelt. Die Ermittler schließen allerdings sowohl einen technischen Defekt als auch ein Verbrechen aus. Möglicherweise war eine brennende Kerze für den Wohnungsbrand verantwortlich.

Schon vor drei Wochen war ebenfalls ein gehbehinderter Mann bei einem Zimmerbrand in Niendorf ums Leben gekommen. Nachbarn hatten den Warnton eines Rauchmelders gehört und hatten die Feuerwehr gerufen. Die löschte das Feuer an der Straße Wieddüp. Gleichzeitig versuchten die Retter den Mann, der eine schwere Rauchvergiftung erlitten hatte, zu reanimieren - vergeblich. Er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Mann hatte zuvor im Bett geraucht und war dabei eingeschlafen.