Hamburg

Mit der "dunklen Jahreszeit" steigt das Einbruchsrisiko

Hamburg. Mit dem Herbst, dem Beginn der "dunklen Jahreszeit", steigt die Gefahr, Opfer von Einbrechern zu werden, warnt die Polizei. Erst in der Sonntagnacht hatte sie an der Max-Bauer-Allee in Altona drei 19- bis 43-Järige aus Italien und Chile festgenommen, die versucht hatten, die Terrassentür eines Restaurants aufzubrechen. Die Täter wurden von Anwohnern beobachtet, die die Polizei riefen und vom Balkon aus zum Tatort dirigierten. Die Täter hatten Schmuck bei sich, der wohl aus weiteren Einbrüchen stammt. Sie kamen in Untersuchungshaft.

Die Polizei rät dringend zur Prävention. Die Täter suchten sich fast immer Objekte aus, die nicht besonders gesichert seien. "Entgegen der landläufigen Meinung werden die meisten Einbrüche tagsüber und in der Woche verübt. Meist verschaffen sich die Täter Zugang über Terrassentüren, Fenster oder - besonders in Mehrfamilienhäusern - durch die Wohnungstür", sagt Sprecher Mirko Streiber. Ein guter Schutz vor Einbrechern sei eine gute Nachbarschaft: Wenn Täter bemerkten, dass sie beobachtet werden, würden sie die Tat abbrechen.