Wirbel um "Bombe"

Hamburger Fotograf kommt ohne Strafe davon

Kapstadt. Nach mehr als acht Monaten hat die südafrikanische Justiz das Verfahren gegen einen Hamburger Fotografen eingestellt. Dem 68-Jährigen war vorgeworfen worden, 2009 vor der Gruppenauslosung zur Fußball-WM mit einer "Bombe" gedroht zu haben. Er habe in dem Kongresszentrum das Wort "Bombe" benutzt, aber als Scherz, argumentierten seine Anwälte. Dennoch rückte eine Spezialeinheit zur Entschärfung an. Der Mann wurde nach drei Tagen gegen 500 Euro Kaution aus der U-Haft entlassen.