Hamburg. Schlagabtausch im Haushaltausschuss: Senatorin Pein verteidigt den Deal mit René Benko. Doch Hamburg hat offene Elbtower-Rechnungen.

Prüfen, prüfen, prüfen – der Hamburger Senat will sich nach der Insolvenz der Elbtower Immobilien GmbH genau ansehen, was jetzt seine Optionen sind für den seit Wochen im Regenwasser ersaufenden, bislang nur 100 Meter hohen Rohbau am östlichen Rand der HafenCity. 245 Meter Höhe soll der Elbtower mal haben. Im mit scharfen Tönen gewürzten Haushaltsausschuss der Bürgerschaft zeigte sich am Freitag: Erstmals sind sogar aus der SPD offen Töne darüber zu vernehmen, dass man aus den Fehlern mit Star-Investor René Benkos Signa-Projekten in Hamburg lernen müsse. Der damalige Bürgermeister Olaf Scholz, heute Bundeskanzler, hatte sich für den Österreicher starkgemacht, dessen Imperium heute vor dem Kollaps steht.