Hamburg. Obwohl es keinen Planfeststellungsbeschluss gibt, sollten auch Bäume fallen. Es war offenbar eine Panne. Das sagt die Bahn.

Die Deutsche Bahn arbeitet weiter auf den Abriss von Gebäuden und weitere Baumfällungen hin, um den Neubau der Sternbrücke in Hamburg-Altona vorzubereiten. Dabei gab es offenbar eine Kommunikationspanne. Zunächst hatte es geheißen, es werde auch ohne Planfeststellungsbeschluss mit dem Abriss von Häusern begonnen. Das entpuppte sich jedoch als falsch. Gegner wie die Initiative Sternbrücke und Anwohner protestieren gegen die Neubaupläne. Die Kasematten am Brückenrand werden aktuell von Schadstoffen befreit und verstärkt. Dort hausten bis vor Kurzem die stadtbekannten Clubs, die mithilfe des Senats zum Teil Ausweichquartiere gefunden haben. Auf den Kasematten ruht in Zukunft die neue Brücke, die mit ihrer Stahlbogenkonstruktion erheblich größer sein wird als die bisherige, aus dem Jahr 1926 stammende Brücke.