Hamburg. Professoren und Studierende übergeben kritischen Brief an Wissenschaftssenatorin Fegebank. „Schaden für das Image der Uni Hamburg“.

Es war ein kleiner Protestmarsch, der nicht alltäglich ist an der Universität Hamburg: Studierende, Professorinnen und Professoren zogen gemeinsam vom Pferdestall am Allende-Platz neben dem Abaton-Kino zu einem Verwaltungsgebäude am Mittelweg, um Vertretern der Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) einen Brief zu überbringen. Sie sind aufgebracht über die bauliche Situation im Pferdestall, der nach der Entdeckung des krebsverdächtigen Stoffes Naphthalin im Gebäude seit Jahren saniert wird und nur zum Teil für Forschung und Lehre nutzbar ist. Nicht nur die Studenten müssen über den Campus verteilt in immer wieder neue Räume ziehen, auch die Professoren wurden ausquartiert, einige in angemietete Büros an der Max-Brauer-Allee.