Hamburg/Berlin. Mit dem Geld soll der Architekturwettbewerb für die Wiedererrichtung des Gotteshauses im Grindelviertel finanziert werden.

Die finanzpolitische Lage könnte im Bundestag nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse kaum unübersichtlicher und ungewisser sein. Trotzdem hat der Haushaltsausschuss des Parlaments am Donnerstagabend die Freigabe von 13,2 Millionen Euro für die weitere Planung der Bornplatzsynagoge in Hamburg beschlossen. Mit dem über die Jahre 2024 und 2025 verteilten Geld wird der Architekturwettbewerb für den Neubau ermöglicht, der am Ort der von den Nationalsozialisten zerstörten alten Bornplatzsynagoge entstehen soll.