Promi News

Starke Stimme: Wird Gugu Zulu „The Voice of Germany“?

| Lesedauer: 12 Minuten
Gugu Zulu aus Hamburg hat  im Team von Nico Santos  das Finale bei „The Voice of Germany“ erreicht.

Gugu Zulu aus Hamburg hat im Team von Nico Santos das Finale bei „The Voice of Germany“ erreicht.

Foto: Annette Riedl / picture alliance / dpa

Hamburg persönlich – die Kolumne mit Namen und Nachrichten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Gastronomie.

Hamburg. Mit ihrer Stimme verzaubert sie schon seit Jahren das Publikum in Hamburg und könnte jetzt auch „The Voice of Germany“ werden. Denn die 28 Jahre alte Gugu ­Zulu hat es über das Team von ­Nico ­Santos ins Finale der Castingshow geschafft, das am 19. Dezember (ab 20 Uhr bei Sat.1) im Fernsehen zu sehen ist.

In Hamburg steht die in Südafrika ­geborene Sängerin als Nala auf der ­Bühne von „König der Löwen“. Für das Musical ist Gugu Zulu vor drei Jahren in die Hansestadt gezogen. Nun will sie von hier aus ihre Karriere als Solo-Sängerin starten – und die Chancen stehen gut.

Juror Mark Forster bezeichnete Zulu als die mit großem Abstand beste Sängerin der Show, Johannes Oerding sprach von internationaler Klasse, und Sarah Connor war ebenfalls schwer beeindruckt. Zulu selbst sagte dem Abendblatt: „Ich kann es immer noch nicht richtig glauben. Das sind alles Größen im Musikbusiness, und dann von denen so etwas zu hören – wow! Ich kann es kaum abwarten und freue mich schon sehr auf das Finale am Sonntag. Ich werde ein Duett mit Calum Scott singen. Wir werden seinen Song ,Rise‘ performen.“

Promi News: Christian Lindner plant Hochzeit in Hamburg

Kurz nach der Bundestagswahl ließ FDP-Chef Christian Lindner die Bombe platzen: Er und die Hamburger Journalistin Franca Lehfeldt (RTL) sind verlobt, sie wollen im nächsten Jahr heiraten. Und obwohl Lindner als neuer Finanzminister der Ampelkoalition jetzt alle Hände voll zu tun haben dürfte, sind die Hochzeitsvorbereitungen des Paares offenbar in vollem Gange.

So stehen Ort und Datum des großen Tages einem Medienbericht zufolge bereits fest. Lehfeldt und Lindner sind seit Sommer 2018 ein Paar – vier Jahre später wollen sie ihre Beziehung mit der Hochzeit krönen. Den Antrag macht der 42-Jährige seiner zehn Jahre jüngeren Freundin an deren 32. Geburtstag im September 2021.

Laut „Bild“ soll die standesamtliche Trauung am 7. Juli 2022 in Hamburg stattfinden, der Heimatstadt der Braut. Richtig romantisch wird es dann aber erst danach – in der Toskana! Denn zum 8. und 9. Juli lädt das Brautpaar seine Gäste in die italienische Stadt Lucca ein, die etwa 20 Kilometer nordöstlich von Pisa liegt.

In einer kleinen Kapelle will sich das Paar dort den kirchlichen Segen geben lassen – sogar mit einer italienischen Rede durch einen dortigen Pfarrer. Die anschließende Feier findet auf einem privaten Landgut abseits der Öffentlichkeit statt. Christian Lindner und seine Verlobte wollen dem Bericht zufolge „ein bodenständiges und gemütliches Fest feiern“.

Golineh Atai im Hamburger Tschaikowsky-Saal

Eigentlich saß die bekannte Nahost- und Russland-Fernsehreporterin ­Golineh Atai schon auf gepackten Koffern, der Flug nach Kairo war nur wenige Tage entfernt – ab 1. Januar übernimmt die Journalistin dort das ZDF-Auslandsstudio. Doch die in Teheran geborene Autorin wollte unbedingt an der Diskussionsveranstaltung „Iran – Welche Rolle spielen die Menschenrechte in der künftigen deutschen Außenpolitik?“ im Hamburger Tschaikowsky-Saal teilnehmen.

Zum einen, um ihr neues Buch „Iran – Freiheit ist weiblich“ vorzustellen. Und um zugleich auch die bekannten deutschen Frauenrechtlerinnen zu treffen, die sich genau für diese Agenda einsetzen. Die sehr engagierte Hourvash Pourkian (Initiative International Women in Power) hatte anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte ein hochkarätiges Podium aus ganz Deutschland eingeladen, darunter die Berlinerinnen Rebecca Schönenbach von Frauen für Freiheit e. V., Ulrike Becker vom Mideast Freedom Forum sowie die Kölnerin ­Afsar Sattari von Menschenrechte-Einundzwanzig e. V.

Aus Hamburg war die bekannte Publizistin Necla Kelek, die sich für Terre des Femmes starkmacht, dabei. Die Berliner Soziologin Saba Farzan steckte das Ziel in der spannenden und sehr informativen Podiumsdiskussion hoch: „Ich will mit meinen Texten das Ende des Regimes in Teheran erreichen“ – dafür erntete sie großen ­Applaus aus dem Publikum, in dem unter anderem der US-Generalkonsul Darion Akins saß – seine Regierung hat gerade vor ein paar Tagen den Druck auf die ­Islamische Republik erhöht.

Historikerin Becker hofft nun mit der grünen Außenministerin Annalena Baerbock auf eine feministische Außenpolitik, die mehr das Unrecht gegen Frauen im Blick hat und anerkennt, „dass die bisherige Iran-Politik der deutschen Regierung gescheitert ist“.

Für die gute Sache: Kochbuch mit Promi-Rezepten

Kaum jemand würde unter dem Titel „Buntes Huhn und fetter Sträfling“ ein Kochbuch, geschweige denn zwei reelle Kochrezepte von Hermann Bahlsen und Loki Schmidt vermuten.

Marlies Paschen,Vorsitzende des „Freundeskreises UKE für Kinder mit Demenz e. V.“, hatte auf der Suche nach neuen Spendenquellen eine schöne Idee. Sie ließ das längst vergriffene Kochbuch mit mehr als 60 Lieblingsrezepten prominenter Personen neu auflegen und aktualisieren.

Auf fast jeder Seite hat Cartoonist Peter Gaymann seinen lustigen Hühnern freien Lauf gelassen. Mitgemacht aus Hamburg haben unter anderem Hubertus Meyer-Burkhardt, Cord Wöhlke, Katharina Fegebank, Udo Lindenberg, Frederik und Gerrit Braun, Yared Dibaba, John Neumeier, Hadi Teherani, Karin Beier, Ulrich Waller, Kirsten Fehrs, Michael Otto und Uwe Seeler.

Marlies Paschen: „Zu kaufen gibt es dieses heitere Kochbuch nicht, aber für eine Spende ab 25 Euro bekommt man ein Dankeschön-Exem­plar.“ Jeder gespendete Euro geht ohne Abzug direkt an betroffene demenzkranke Kinder und die entsprechende fachmedizinische Abteilung der UKE Kinderklinik. Alle Infos dazu: www.fk-kindermitdemenz.de

Skål Club Hamburg: Spende für Ronald McDonald Haus

Der Skål Club Hamburg, ein Netzwerk aus Führungskräften im Tourismus, hat seinen 70. Geburtstag mit rund 80 Gästen im Vier Jahreszeiten gefeiert. Zum vorweihnachtlichen Lunch in dem Luxushotel am Neuen Jungfernstieg – es wurde dabei Entenbrust gereicht – begrüßte Präsident und Barkassenunternehmer Hubert Neubacher zahlreiche Branchenvertreter wie Side-Hotel-Chef Alex Obertop, Louis-C.-Jacob-Direktorin Judith Fuchs-Eckhoff und Moia-Chef Jens-Michael May sowie Wolfgang ­Raike, Vorsitzender vom Tourismusverband Hamburg.

Für besinnliche Stimmung sorgte Mövenpick-Direktorin ­Annette Bätjer, die Skål-Club-Ehrenpräsidentin trug eine Weihnachtsgeschichte vor. Und Carolin Cords vom Ronald McDonald Haus Eppendorf – dort übernachten Eltern von schwerkranken Kindern, die im UKE behandelt werden – durfte sich über eine 1000-Euro-Spende freuen.

Rolf Zuckowski am Jungfernstieg

Ein Kulturfest auf dem Jungfernstieg mitten in der vierten Corona-Welle. Geht das? Ja, das geht – und wie. Kürzlich wurde dort „For A Better Life“, ein kleines Fest für die ganze Familie, veranstaltet. Da gab es Tanzvorführungen, Musikdarbietungen und als Krönung für alle: Rolf Zuckowski auf der Bühne vor der Europa Passage. Gemeinsam mit den Klangstrolchen sang er Klassiker wie „In der Weihnachtsbäckerei“.

Den Auftakt machte allerdings die brasilianische Trommelformation Sambawelle, es folgte die Kinderrockband Radau. Aber auch die HipHop Academy und Kultur Palast Hamburg traten auf. Begrüßt wurden alle Zuschauer von Jörg Harengerd, dem Geschäftsführer des Vereins Lebendiger Jungfernstieg e. V., der den Tag organisiert hatte. „Uns ist es wichtig, in der Vorweihnachtszeit eine kulturelle Veranstaltung für Eltern, Kinder und Großeltern in der Innenstadt anzubieten. In der schwierigen Pandemie-Situation gibt es für sie kaum attraktive Angebote“, sagte er.

Da auch in diesem Jahr die beliebten Märchenschiffe am Jungfernstieg-Anleger nicht öffnen dürfen, wurde in Kooperation mit dem City Management die neue Outdoor-Veranstaltung entwickelt. Und so stand auch deren Vertreterin Brigitte Engler mit auf der Bühne nahe der Alster. Ach ja, das Schöne an dem kleinen Fest: Der Eintritt war für alle frei!

Hamburger will um die Welt segeln

Nach Boris Herrmann plant mit Jörg Riechers ein zweiter deutscher Segler seine Teilnahme an der Alleine-um-die-Welt-Regatta Vendée Globe 2024/25. In Kürze soll mit dem Baubeginn der Yacht für den 53 Jahre alten gebürtigen Hamburger ein wichtiger Grundstein gesetzt werden.

„Die wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich in den vergangenen 20 Jahren auf dem Wasser mit unterschiedlichen Rennbooten und bei herausfordernden Wetterbedingungen sammeln konnte, werden jetzt in den Bau unseres neuen Racers einfließen“, sagte Riechers, der wie Herrmann während des Rennens Daten zur Erforschung der Ozeane sammeln will.

Steffen Henssler bekommt tägliche Fernsehshow

Er ist neben Tim Mälzer der bekannteste Hamburger Fernsehkoch und bekommt nun eine eigene tägliche Sendung: Steffen Henssler ist ab dem 21. Februar in der ARD-Kochshow „Familien-Kochduell“ zu sehen – montags bis freitags jeweils um 16.10 Uhr. Auf Instagram rief Henssler nun Familien auf, sich für die Sendung zu bewerben.

In der Koch-Show treten jeweils zwei vierköpfige Familien am Herd gegeneinander an. TV-Koch und Gastronom Steffen Henssler ist der Moderator der Sendung und steht den beiden Teams zur Seite. Fernseh­köchin Zora Klipp und Sternekoch Ali ­Güngörmüs nehmen in der Jury Platz und bewerten die Gerichte.

„Kochen hat als familiäres Event an Bedeutung gewonnen, was super ist – genau das spiegeln wir wider“, sagt Henssler, der in Hamburg unter anderem die Restaurants Henssler & Henssler, Ono by Steffen Henssler und Ahoi Steffen Henssler Hamburg betreibt. „Hier sind Teamgeist und Kreativität gefordert, die Familie muss sich gemeinsam beweisen.“

Der Clou: Die vier Familienmitglieder haben nur 100 Euro Wochenbudget und müssen die Juroren somit auch mit Kreativität überzeugen, um 1000 Euro Preisgeld abzusahnen. Per Budgetgrafik können die Zuschauer die Kosten für jedes Essen nachverfolgen und im Anschluss die Rezepte online abrufen.

Die Juroren wechseln sich tageweise mit der Punktevergabe ab: An einem Tag beurteilt Zora Klipp die Vorspeisen und Ali Güngörmüs die Hauptgerichte, dann umgekehrt. Wochen-Gewinner wird die Familie, die am Ende des fünftägigen Wettstreits mehr Punkte erzielt hat. Bei gleichem Punktestand gewinnen beide Familien.

Musik für Patienten im Kinderkrebs-Zentrum

Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e. V. hat zusammen mit dem Vokalwerk Hamburg Patientinnen und Patienten des Kinderkrebs-Zentrums Hamburg mit einem „Knack den Krebs“-Werkstattkonzert und Weihnachtsliedern erfreut. Das adventliche Chorkonzert fand im Innenhof des Kinder-UKEs statt, die Kinder konnten von den Stationen aus über die offenen Fenster lauschen.

Musik im UKE hat Tradition, seit 2019 gestaltet der Musiktherapeut Gerhard Kappelhoff dank Spendengeldern die Werkstattkonzerte mit wechselnden Musikern. „Wir möchten die jungen Patienten und ihre Familien ein wenig von ihrem Klinikalltag ablenken und etwas gute Laune verbreiten“, sagte Kappelhoff. Annika Sophie ­Mendrala, die mit Christopher Bender das Vokalwerk Hamburg leitet, betonte: „Wir sagen mit diesem Konzert auch Danke an alle, die täglich eine wundervolle Arbeit für diese Kinder und ihre Familien leisten.“

( dob, tes, fmg, ug, sla, sid, coe )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Persönlich