Karl-Heinz Blumenberg

Einer der umtriebigsten Hamburger ist tot

Carlo Blumenberg im Jahr 2002 als Kommunikationschef der Hamburger Olympiabewerbung für 2012

Carlo Blumenberg im Jahr 2002 als Kommunikationschef der Hamburger Olympiabewerbung für 2012

Foto: Witters

Er erfand die Cruise Days, sang mit Leinemann „Mein Tuut Tuut“. Jetzt ist der Politologe und Journalist Carlo Blumenberg gestorben.

Hamburg.  Gute-Laune-Hits wie „Mein Tuut Tuut“ und „Volldampfradio“ machten ihn in den 80er-Jahren bundesweit bekannt und populär: Leinemann-Sänger Karl-Heinz (genannt „Carlo“) Blumenberg. Jetzt ist der Hamburger Musiker, Journalist und Medienberater im Alter von 68 Jahren gestorben, wie NDR 90,3 am Mittwochabend berichtete.

Der Diplom-Politologe spielte in den 70er-Jahren bei mehreren Musikgruppen der sogenannten Hamburger Szene, so auch bei Thrice Mice und Altona. Zweimal, 1981 und 1983, nahm er mit Leinemann an den Vorentscheidungen für den Eurovision Song Contest (damals: Grand Prix) teil. Als größter Hit der Gruppe schaffte es „Mein Tuut Tuut“ 1985 auf Platz 15 der Single-Charts in Deutschland.

Kommunikationschef für Olympia 2012

Als Journalist arbeitete Blumenberg erst bei den „Harburger Anzeigen und Nachrichten“, dann für die „Hörzu“, den „Stern“ und als Chefredakteur für die Frauenzeitschrift „Bella“. 2003 war er Kommunikationschef für Hamburgs damalige Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012, außerdem gilt er als Erfinder der 2008 erstmals ausgetragenen „Hamburg Cruise Days“.

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